VGL 2008

22. Januar 2018

Der 38. Valentingletscherlauf 2008 ist Geschichte – eine strahlend schöne Geschichte

Der Valentingletscherlauf hat seit seiner erstmaligen Austragung kontinuierlich an Fans und begeisterten Gletscherläufern gewonnen. Dies lässt sich wohl am ehesten auf die unvergleichbare Kombination aus dem Abenteuer Frühjahresskitour, einzigartiger Umgebung und den unvergleichlichem Flair des Laufes zurückführen. Und die Kombination dieser Faktoren, die wir heuer hatten, wird die 38. Ausgabe unseres Gletscherlaufes noch lange in den Erinnerungen der Teilnehmer bleiben lassen.
Wie schon Tage zuvor prognostiziert, beginnt der Tag mit makellos blauem Himmel, von dem von der Früh weg die strahlende Sonne auf die schneebedeckten Gipfel des Valentintales scheint – ein Traumszenario und nach Jahren mit mäßigem Wetter mal wieder unser „Glück des Tüchtigen“.
Aufgrund der prekären Lawinensituation, die durch große Neuschneemengen gepaart mit hohen Tagestemparaturen entstanden ist, entscheidet sich das Organisationskomitee rund um Ortsstellenleiter Roland Pranter auf die Verlegung das Startgeländes vom Valentin- auf das Wodnerthörl, nordöstlich des Rauchkofels. Die Grund- und Nassschneelawinen des Vortages und die hohen Temperaturen am Tag der Veranstaltung bestätigen die Entscheidung als goldrichtig. Das Wodnerthörl stellt sich mit anspruchsvollem Aufstieg und unvergleichlichem Panorama als würdiger Ersatz heraus.
Das tolle Wetter und die herrliche Kulisse motivieren entsprechend viele ambitionierte Tourengeher einen Skitourentag gemeinsam mit unserer Ortstelle und unzähligen Freunden, Unterstützern, Gönner und Kameraden unserer Organisation zu verbringen. Mit knapp über 200 gemeldeten Teams übertreffen wir die Marke von 600 Teilnehmern leicht. Vom Aufstieg über Start und Ziel – die Schneelage erlaubt heuer übrigens die Abfahrt bis ins Zielgelände auf der unteren Valentinalm – bis hin zu Tombola und Siegerehrung herrscht ausgelassene Stimmung.
Der Sieg in der neu geschaffenen „Klasse der Einsatzkräfte“ geht an die Bergrettung Stockenboi, gefolgt vom slowenischen Team der GRS Bohinj und der Bergrettung Klagenfurt. Die „Gästeklasse“ entscheidet mit einem Abstand von 1,44 sec von der Mittelzeit (36:26,44 min) das Team mit dem Namen „Homa kan“ rund um Rudi Lasser aus Hermagor für sich.
Auffällig heuer ist auch die rege Teilnahme weit angereister Bergrettungskameradinnen und -kameraden. Der Sieg in der Kategorie „am weitesten angereister Teilnehmer“ geht an die Bergrettung Bregenz / Vlbg. Wir hoffen, dass dieses Beispiel Schule machen wird und wir auch in den kommenden Jahren auf rege Teilnahme aus allen Teilen Österreichs und der benachbarten Länder zählen können.
Der Gletscherlauf lebt von der Kombination aus dem Abenteuer Frühjahresskitour, einzigartiger Umgebung und unvergleichlichem Flair. Auch wenn die optimale Ausprägung dieser Faktoren den 38. Gletscherlauf zu einer unverwechselbaren Veranstaltung gemacht hat, ist eines jetzt schon sicher. Auch der 39. und alle folgenden Valentingletscherläufe werden Ihre eigene, unvergleichliche Geschichte schreiben.
Die Bergrettung Kötschach-Mauthen bedankt sich bei allen, die Teil der Geschichte des heurigen Gletscherlaufes geworden sind und lädt jedenfalls schon jetzt herzlich ein, die Geschichte der kommenden Gletscherläufe mit zu erleben und gestalten.

[Mag. Bernd Eder – Referat Öffentlichkeit]