VGL 2005

22. Januar 2018

Der Valentingletscherlauf 2005 ist Geschichte – eine schöne Geschichte

Das viel zitierte Glück des Tüchtigen wird uns bei der 35. Ausgabe dieses beachteten und über die Landesgrenzen hinaus geschätzten Rennens zuteil. Der Wettergott gibt sich sichtlich alle Mühe und bietet tiefblauen Himmel und strahlenden Sonnenschein auf. Die hervorragenden äußeren Verhältnisse locken an die 600 begeisterte Skitourengeher auf das Valentinthörl, ambitionierte unter ihnen sogar auf den Gipfel des Rauchkofel. Welch große Anziehungskraft das Rennen ausübt zeigt die Tatsache, dass sogar eine extra angereiste Abordnung der Bergrettung Bregenz am Start ist. Stark wie wohl noch nie zuvor setzt sich die Zunft der Musiker im Startbereich in Szene – Trompeter (unter ihnen Neomusiker und Ortsstellenleiter Roland Pranter), Ziehharmonikaspieler, Teufelsgeiger tragen das ihre zur guten Stimmung unter den Skitourenfreaks bei.

Die Abfahrt vom Thörl auf die Obere Valentinalm ist durch die frühlingshaften Temperaturen und die dadurch stark durchfeuchtete Schneeauflage heuer besonders selektiv, wird aber von allen Teilnehmern sicher und unfallfrei gemeistert. Den Weg vom Ziel zum Ort der „After Race Party“, der traditionell über die Labestation in der „Raidn“ führt, bringen mache schneller manche – bierschaumgebremst – etwas langsamer hinter sich.

Vor Beginn der Siegerehrung werden die tollen Sachpreise der Tombola unter den eifrigen Loskäufern verlost. Im Rahmen der Siegerehrung nutzt unser Ortsstellenleiter die Gelegenheit und dankt nochmals den Partnern, Sponsoren und Gönnern der Veranstaltung und natürlich den Hauptakteuren – den Startern, die aus allen Himmelsrichtungen angereist sind. Zeit bleibt außerdem für kurze Grußworte des politischen und prominenten Ehrenschutzes. Alle loben die ausgezeichnete Organisation des Rennens und freuen sich, die unverwechselbare Atmosphäre genießen gedurft zu haben. Besondere Freude erleben natürlich auch die würdigen Sieger der Bergrettungswertung, das Team 1 der Bergrettung Mojstrana aus Slowenien sowie die Sieger der Gästeklasse, das Team „Sport Putz“ aus Kötschach-Mauthen.

Als die Veranstaltung in den späten Abendstunden durch das Organisationskomitee, das die Zeit seit der Siegerehrung am Nachmittag offensichtlich genutzt hat, um die Ereignisse des Laufes ausführlich nachzubesprechen (das es dabei auch Bier gab, ist zu vermuten), sind die meisten Starter schon wieder nach Hause zurückgekehrt. Dass sie im nächsten Jahr wiederkommen, haben sich die meisten wahrscheinlich vorgenommen. Wir freuen aus schon darauf!

[Mag. Bernd Eder – Referat Öffentlichkeit]