Tourenwochenende Taufers

02.05.2016

Das diesjährige Tourenwochenende bestand leider aus einer sehr kleinen Gruppe. Mit insgesamt 5 Mann ging es nach Rein in Taufers (Tauferer Ahrntal) zum Berghotel Alpenrast. Dort wurden wir in wunder schönen Zirbenzimmern untergebracht.

1. Tag – Magerstein 3.273 m

Die erste Skitour ging auf den Magerstein. Mit seinen 3.273 m ist dieser einer der leichtesten vergletscherten Dreitausender in der Rieserfernergruppe. Gestartet

wurde beim Gasthaus Säge und es ging über den Wanderweg Nr. 8 zur Kasseler Hütte auf 2.274 m. Vorbei am Tristennöckl, wo sich der höchstgelegene Zirbenbestand der Ostalpen befindet, erblickten wir bereits den Hochgall und den Wildgall. Das Panorama wurde immer Imposanter. Über den Tristenferner hinauf erreichten wir am Ende des Gletschers unser Tagesziel.

Die Abfahrt erfolgte größtenteils über die Aufstiegsspur und war bis zur Kasseler Hütte

sehr genussvoll. Bei Kaffee und Apfelstrudel stärkten wir uns für die steile, mühsame und abenteuerliche Waldabfahrt.

Am Nachmittag wurde richtig gechillt. In der Cascade, eine wunderschöne Sauna-landschaft bei Sand in Taufers, gab es allerhand Möglichkeiten dafür. Es war einfach herrlich.

2. Tag – Lenkstein 3.236 m

Die zweite Skitour sollte uns auf den 3.236 m hohen Leckstein führen. Nach dem Gasthaus Säge über die Brücke und rechts des Baches in das Tal hinein. Von der Furtalm weiter hinauf zur Schlucht des Ursprungtals. Bei dem markanten Kessel hielten wir uns links und gingen unter den Felswänden eine lange, steile Talmulde bis unter die Ursprungalm. Nach einer Pause folgten wir den Talkessel nach rechts. Bei der nächsten Talebene ging es nach links zu markanten Felsformationen. Auf ca. 2.880 m ging es zwischen den Felsen hindurch auf einen Sattel. Um den oberen Felsen herum und über steile Hänge hinauf. Vom Skidepot ging über einen steilen Zustieg zum Gipfel. Berg Heil !

Die Abfahrt orientierte sich ebenfalls der Aufstiegsspur.

Wieder einmal ein gelungenes Tourenwochenende, wo wirklich für jeden etwas dabei war.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Kameraden bedanken, Danke. Es war einfach „Gewaltig“ mich euch. Freue mich jetzt schon auf das Jahr 2017 und kann nur alle Kameraden ermutigen, dabei zu sein.

(Richi)