150 Jahre Erstbesteigung Hohe Warte

30.09.2015

Anlässlich 150 Jahre Erstbesteigung Hohe Warte am 30. September 1865 durch Paul Grohmann machte unsere Ortsstelle auch eine Gedenkrunde auf den höchsten Berg der Karnischen.

Der Wiener Kaufmann Paul Grohmann war der erste Tourist, der mit den Bergführern Hofer und Nicolo Sottocorona auf der Hohen Warte (Monte Coglians) stand. Diesem Ereignis zufolge, wurden in der XXXI. Ausgabe der „Karnisch-nostalgischen Bilderbücher“ sämtliche historische Texte und Bilder gesammelt, die nicht Grohmann alleine beschreiben, sondern auch den Berg an dessen Hängen, in dessen Wänden es auch Tragödien gegeben hat, die gleichfalls mit einigen Beispielen Erwähnung finden.

[Klaus Hohenwarter]




Sicherheitstag in Grafendorf

26.09.2015

Am Samstag, dem 26. September 2015 fand auf dem Sportplatz in Grafendorf ein großangelegter Sicherheitstag statt, der von der Marktgemeinde Kirchbach, der Arbeiterkammer und dem Kärntner Zivilschutzverband gemeinsam mit allen Einsatz- und Rettungsorganisationen durchgeführt wurde.

Insgesamt sorgten 15 Organisationen für ein abwechslungsreiches Programm mit spektakulären Schauübungen. Hautnah mitverfolgen konnte man die Einsatzübungen der Feuerwehr und des Roten Kreuzes, eine Trümmersuchübung der Rettungshundestaffel des Samariterbundes sowie eine großangelegte Fahrzeug- und Geräteschau, bei der auch der Polizei-Hubschrauber des BMI zu besichtigen war. Mit dabei auch ein Rundflug-Hubschrauber für die Besucher des Sicherheitstages.

Georg Drumbl, Georg Zankl und Günter Schmid präsentierten die Bergrettung bei einem Info- und Gerätestand.

Vor allem aber brachte die Seilbergung, welche wir gemeinsam mit der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei (Albert Schellander) durchführten, die Zuschauer ins Staunen. Übungsannahme war ein Kletterunfall, wobei der Verletzte (Christian Winkler) vom Retter (Leo Jost) aus der Felswand geborgen wird. Als Felswand stellte sich mit der Drehleiter die FF-Hermagor zu Verfügung bei der wir uns für die professionelle Mitarbeit bedanken möchten.

[Schurli]

 

 

 




65 Jahre Gipfelkreuz am Polinik

13.09.2015

Im Jahre 1950 erbauten Mauthner Kriegsheimkehrer das Gipfelkreuz am Polinik als Symbol des Friedens. Initiatoren waren damals unter anderem Gressel Fritz, Kostner Hermann, Durchner Leopold, Ranner Alois, Wurzer Hans und viele mehr. Seit dem Jahr 1975 steht das Gipfelkreuz unter der Patronanz unserer Ortstelle. Als Schutzherren des Kreuzes sind wir es auch, die alle 5 Jahre am Hausberg der Kötschach-Mauthner zum Gedächtnis an die Kriegheimkehrer einladen.

Am 12. September haben wir anlässlich des 65. Jahrestages der Gipfelkreuzerrichtung zur Sternwanderung mit anschließender Gipfelmesse gerufen und rund 180 Freunde und Gäste sind bei schönstem Wetter unserer Einladung gefolgt – zurecht, den die Mühen des Aufstieges wurden mit einem würdigen Programm belohnt.

Der Festakt wurde von der Trachtenkapelle Mauthen eröffnet, die es sich seit 1950 nicht nehmen lässt, die Veranstaltung musikalisch zu umrahmen. Danach folgten die Eröffnungsrede durch unseren Ortsstellenleiter Klaus Hohenwarter, sowie eine Festansprache durch Dipl.Ing. Fritz Gressel. Die Gedenkmesse wurde durch Frau Pfarrer Ingrid Witte und Diakon Anton Lanner zelebriert. Zwei weitere Märsche der Trachtenkapelle Mauthen beendeten das Festprogramm.

Nach der Gipfelmesse ging es zum Plöckenhaus, wo sich die ”Mauthner Musi” ein Stelldichein gab und einige Stücke aufspielte.

Der Kern der Veranstaltung wurde getroffen – das würdige Gedenken an die Idee des Kreuzes und seiner Errichter.