Ausbildungswochenende 2014

24.03.2014

Vergangenes Wochenende (15. und 16.3.) fuhren wir nach Südtirol um dort das alljährliche Tourenwochenende zu verbringen. Um genau zu sein fuhren wir ins Pragser-Tal.

So ein Ausflug fängt aber nicht erst mit der Abfahrt bei der Ortsstelle an. Schon im Vorhinein macht man sich Gedanken über die Bedingungen Vorort und vor allem aber darüber welches Ziel man anpeilt. Zu diesem Zweck studierten wir die Führerliteratur und kamen alle unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass wir den Seekofel am Samstag in Angriff nehmen würden. Für den Sonntag planten wir dann in der Früh, spontan, zu entscheiden. Die Wahl des sonntäglichen Ziels wollten wir vom nächtlichen Geschehen abhängig machen.

Samstag: 07:30 Uhr, Pragser Wildsee. Es geht los. Wir peilten nun also den von uns auserkorenen Seekofel an. „WIR“, wer das schlussendlich sein würde war noch nicht ganz klar, denn die zweite Gruppe setzte sich die Hohe Gaisel als Tagesziel. Somit waren die ersten 500 hm des Tages für beide Gruppen identisch. Nach dem „Nabigen Loch“ standen dann beide Gruppen fest. Zu acht machten wir uns auf, den Gipfel des Seekofel zu erklimmen. Während des Aufstieges wurden immer wieder Bedenken laut, ob es wohl auffirnen würde, denn der Himmel war bedeckt und zwischenzeitlich sah es nicht nach einer Firnabfahrt aus. Am Gipfel angekommen genossen wir dann das wunderbare Panorama, so gut es der Wind eben zuließ. Der Anblick der „Drei Zinnen“ ließ so manches Mitglied der Gruppe schon von sommerlichen Alpintouren in den Nordwänden träumen. Nach kurzer Rast am Gipfel fuhren wir dann ab. Die Gipfelflanke hatte zwar noch nicht aufgefirnt aber der Rest der Abfahrt konnte genossen werden. Jeder der etwas mehr als 1300hm hatte sich gelohnt. Während wir auf die zweite Gruppe warteten, wurde schon über das sonntägliche Ziel diskutiert. Denn schon beim Überqueren des Wildsees war uns eine markante Rinne in der Nordflanke des Seekofels aufgefallen. Nach kurzer Diskussion war es beschlossen. Das sonntägliche Ziel war diese Rinne. Nach ein paar Cola-Weizen kam dann die zweite Gruppe am Parkplatz an. Gleich darauf fuhren wir dann zu unserem Hotel um die Zimmer zu beziehen. Nach der erfolgreichen Bewältigung des Seekofels waren wir bereits äußerst zufrieden mit diesem Samstag. Diese Zufriedenheit steigerte sich dann nochmal beträchtlich, nachdem wir die Zimmertüre geöffnet hatten. Fanden wir doch große, helle und mit allem was das Herz begehrt ausgestattete Zimmer vor. Wegen der immer häufiger hervorblinzelnden Sonne wurde der Balkon zu unserem Lieblingsort. Bier wurde geordert und so ließen wir den erfolgreichen Tag ausklingen.

Sonntag: 08:00 Uhr, Pragser Wildsee. Während die andere Gruppe die Forcella Col Freddo (neben der Hohen Gaisel) anpeilten, machten wir uns in Richtung der Rinne auf. Die ersten Höhenmeter führten uns sozusagen über den Auslauf, bis wir dann nach ca. 300hm in die Rinne gelangten. In der Rinne war auch der Wind nicht mehr so stark, was den Aufstieg erleichterte. Zuerst stiegen wir dann mit angeschnallten Schiern auf und anschließend befestigiten wir sie auf dem Rucksack und stapften weiter. Ca. 150hm unter dem Gipfel endete unser Aufstieg dann. Die Schier wurden angeschnallt und die steile Rinne wurde abgefahren. Trotz der vielen kleinen Steine kamen wir alle ohne grobe Kratzer im Belag davon. Nach der Ankunft im Tal starteten wir die Heimfahrt, während der wir fleißig recherchierten, um den Namen der Rinne herauszufinden. Leider blieb diese Suche erfolglos. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Pizzeria „Helmhotel“ fuhren wir zurück zur Ortsstelle und das lässige Wochenende war vorüber.
[Christian Winkler]




Karnische Impressionen

17.03.2014

Der heurige Winter hatte einiges an Zerstörung zu bieten. Hat nun aber auch eine sehr schöne und imposante Seite. Dazu einige Bilder.

[Gruß Leo]




Lawinenhundekurs Innerkrems 2014

09.03.2014

Auch dieses Jahr fand der einwöchige Lawinenhundekurs in der Innerkrems statt. Insgesamt 30 Teilnehmer darunter auch internationale Gäste aus Kroatien, Slowenien und Südtirol besuchten den Winterkurs.

Das Wetter zeigte sich im Kursverlauf leider nicht von seiner besten Seite. Starker Schneefall, Wind und schlechte Sicht erschwerten die Bedingungen für die Hundeführer (HF) und den Bergrettungshunden. Neben der klassischen Lawinenhundeausbildung wurden auch die LVS Suche, Sondieren sowie die Bergung eines Verschütteten auf den Suchfeldern trainiert. Während unsere Hunde am Abend Frei hatten, befassten wir uns mit Lawinenkunde, Einsatztaktik, Erste Hilfe unter der Aufsicht von Rudi Preiml und Dr Ulley Rolles.

Am vorletzten Ausbildungstag wurden die HF mit ihren Hunden auf ihre Einsatztauglichkeit überprüft, wobei die HF je nach Ausbildungsstand ihres Hundes verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatten. Von unserer Ortsstelle stellten sich Florian Enzi mit Ivo (A-Kurs), Kurt Kristler mit Akira (B-Kurs) und ich mit Nemo (CW-Kurs) den vorgegebenen Aufgaben.

Wie schnell das Erlernte in die Praxis umzusetzen ist, bewies uns der Lawineneinsatz auf der Mauthner Alm!
[Eckart]