Spendenaufruf für Vollwaisen

29.01.2013

Im Zuge des tragischen Lawinenunglücks haben zwei Kinder – Juliana (7 Jahre) und Klemens (9 Jahre) – ihre beiden Eltern verloren und sind somit Vollwaisen. Die Ortsstelle Lesachtal hat ein Spendenkonto eingerichtet und bittet um Spenden.
Der Schock sitzt noch tief, das Unfassbare wird nicht fassbar, egal wie oft man darüber nachdenkt und sich wünscht es wäre nicht geschehen.
Um zumindest finanziell helfen zu können, hat der Vorstand der OS Lesachtal auf Anregung anderer Vereine und Bekannter ein Spendenkonto für Zukunft der Kinder eingerichtet.
ÖBRD Lesachtal – Spendenkonto Waisenkinder Juliana & Klemens – Lawinenunfall Lesachtal

IBAN: AT62 3936 4001 0090 4615
BIC: RZKTAT2K364

— bzw. —-

Konto: 100.904.615
BLZ: 39364

Die Bergrettung Lesachtal bedankt sich jetzt schon bei allen Spendern für ihre Unterstützung.

 




Praxisschulung in Schnee- und Lawinenkunde

28.01.2013

Vierzehn begeisterte Schitourengeher, großteils nicht so erfahren, trafen sich im Rahmen der Alpenvereinsveranstaltung zu einer lehrreichen Tour. Ein sagenhaft schönes Wetter wurde von den unterschiedlichen Wetterseiten im Internet prognostiziert.

Kopien vom aktuellen Lawinenlagebericht des Lawinenwarndienstes Kärnten wurden beim Auto ausgeteilt und erklärt. Die Durchsicht des aktuellen Lawinenlageberichts sollte vor jeder Schitour ein absolutes Muss sein.

Die Schnee- und Wettersituation der letzten Tage hat uns zum Entschluss kommen lassen, als Ziel das Steinrastl in der Nähe von Untertilliach im Lesachtal zu wählen. Der Weg führte uns über einen Forstweg bis hinauf zu einigen Hütten, von dort aus über sanfte Almböden in Richtung Norden bis zum höchsten Punkt dieser Anhöhe.

Beim Ausgangspunkt wurde zuerst der LVS-Check erklärt, dieser ist vor jedem Abmarsch zu einer Schitour unerlässlich! Im Zuge des Aufstieges wurden sichtbare Windzeichen besprochen. Einen weiteren Aufschluss über die akute Situation gaben noch die mit freiem Auge leicht erkennbaren Selbstauslösungen auf der Schattseite in den steileren Hängen. Zwei Rucksäcke mit LVS-Gerät wurden dann noch vergraben und jeder hatte die Möglichkeit, eine Suche danach zu starten und auch zu Probieren, wie es sich beim Sondieren anfühlt, wenn man auf einen Körper stößt. Danach wurde noch ein Schneeprofil gemacht, das aufgrund seines Schichtenaufbaues aufschlussreich zu erklären war. Die Schwachstellen waren schön ersichtlich und ein kleiner Rutschblockversuch bestätigte die zuvor erklärten Interpretationen.

Oben angekommen, eröffnete uns ein traumhafter Ausblick über die Karnische Bergwelt bis hin zu den Lienzer Dolomiten.

Im unteren Teil, wo der Wind fast keinen Einfluss genommen hatte, wurden wir bei der Abfahrt mit wunderbarem Pulverschnee belohnt.

Stefan Obernosterer / Alexander Gressel




Drei tote Bergretter: Stellungnahme des ÖBRD

20.01.2013

 

Koenigsberghorn_a340544243

Für die Stellungnahme bitte Bild anklicken!




Older Posts »