Die Götter lassen grüßen – Olymp (2.918m)

23.03.2012

Eine Einladung, der ich gerne folgte…

Donnerstag in der Nacht ging es mit einem VW-Bus in Klagenfurt los und die Reise führte uns über Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien nach Griechenland in eine Kleinstadt namens Katerini, direkt am Fuße des Olymp-Massivs.

Am Nachmittag angekommen konnten wir schon vom Balkon unseres Hotels wie auch anschließend von der Bar direkt am Meer, wo wir uns noch eine gemütliche Flasche Wein genehmigten, das vorgenommen Tourenziel sehen.

Das Olymp-Massiv, bestehend aus den vier Gipfeln Scolio (2.911), Scale (2.866), Mytikas (2.918) und Stefani (2.909) und einigen Nebengipfeln ragt nicht weit von der Griechischen Westküste empor.

Am zweiten Tag starten wir um 5.30 Uhr und gelangen nach rund einer Stunde Fahrzeit an der Westseite zu einem Militärcamp, von wo aus wir dann die Schitour in Angriff nehmen.

Herrliche Firnflanken leuchten bald in der Morgensonne und lassen eine schöne Abfahrt erwarten. Es geht zuerst entlang eines kurzen Schleppliftes hoch und weiter durch einen weiten Kessel in Richtung Norden. In der kaum mit Schiern bewanderten Gegend legt man seine Spur dann weiter über einige Böden in Richtung Gipfel. Unser Ziel ist der Scolio, von wo aus wir dann in Richtung Osten auf das leicht nebelbedeckte Meer und in Richtung Westen in das Hinterland Griechenlands sehen können. Eine Weile genießen wir den Gipfel, die gewaltige Aussicht und das Besondere an diesem von Mythen umsagten Berg. Die anschließende Firnabfahrt gestaltet sich großteils wunderschön, der morgens gewonnene Eindruck hat nicht getäuscht!

Nach einer wohlverdienten Dose Bier im Camp geht es wieder zurück in die Ebene, wo traditionell griechisch gegessen und getrunken wird. Leider ist für den folgenden Morgen schon wieder die Heimreise geplant, man könnte hier noch einige Tage mit traumhaften Tourenzielen bei besten Frühlingsbedingungen verbringen!
[Alex Gressel]




Umrundung des Vorderen Geisselkopfes (2.974m)

19.03.2012

In Begleitung und inspiriert von unseren LL Otmar Striednig und LAL Rudi Preimel starteten wir um 06:00 Uhr am Parkplatz unterhalb der Jamnig Hütte (1.680m) in Richtung Hagener Hütte. Vor der Hagener Hütte zweigten wir in Richtung Westefölkekogel ab, anfangs flach, dann jedoch ziemlich steil. Nach einer kleinen Scharte überquerten wir den Bergkamm auf die NW Seite und dann weiter Richtung SW bis zum Schidepot. Den Gipfel bestiegen wir dann stapfend von Westen; anschließend Abfahrt nach Süden über eine steile Rinne zur Feldseescharte und über herrliche Firnhänge wieder zurück zum Parkplatz.

Charakteristik: Der Geisselkopf ist eine anspruchsvolle Tour; bis zur Hagener Hütte ist die Tour allerdings auch für Anfänger geeignet. Von der Hagener Hütte  sind der Aufstieg und die Abfahrt sehr anspruchsvoll. Diese Umrundung ist allerdings nur im Frühjahr als Firntour bei sicheren Verhältnissen bestens geeignet.

Verhältnisse: Im Anstieg, früh morgens teils fest gepresster und griffige Schnee, im Gipfelbereich ziemlich kalt und sehr starke Windböen, denn die Tauernkönigin zeigte ihre ganze Kraft.

[Klaus Hohenwarter]




Wir besuchen die Wiege des Skisports

14.03.2012

Ski Arlberg – wir besuchen die Wiege des Skisports

Zwischen 9. und 11. März 2012 nehmen 19 (!) Kameraden unserer Ortsstelle ein lange gehegtes Projekt in Angriff. Die Mission – ein Besuch bei unseren Kameraden Harry Kollmitzer und Ragno Ranner, die den Winter über am Arlberg stationiert sind, verbunden mit dem Auftrag, die Pisten, das Gelände und die Hütten in der Gegend unsicher zu machen. Gleich vorweg – der Auftrag wird vollständig ausgeführt. Aber der Reihe nach…

Der erste Tag beginnt mit der Anreise nach Lech, wo uns Harry bereits zum Variantenskifahren erwartet. Harry und Ragno sind übrigens unsere Mastermind hinter der Planung des Ausflugs. Sie hatten keine Mühen gescheut, ein perfektes Wochende für uns zu organisieren – an dieser Stelle nochmals TAUSEND DANK von uns allen. Bereits bei unserer Ankunft zeigt sich, das wir ein ideales Timing für unseren Ausflug gewählt haben – am Vortag hat es geschneit, der Himmel ist stahlblau. Wir sind extrem beeindruckt von der imposanten Umgebung aber auch davon, wie schnell die Hänge total verspurt sind – es macht den Eindruck, dass Geländeskifahren in Lech zu einem Breitensport geworden ist.

Ein perfekter Skitag klingt mit einem gemütlichen Abendessen in unserer Runde bei der Hanni Pedarnig, ab Sommer 2012 Hüttenwirtin der Zollnersee Hütte aus, die extra und exzellent für uns aufkocht.

Am zweiten Tag teilen wir uns in mehrere Gruppen – 2 Gruppen fröhnen dem Pistenzauber und gönnen sich dabei bis in den späten Nachmittag kaum eine Pause. Dazu Andi Prugger: „So viel skigefahren bin ich mein Lebtag noch nicht. Sepp (Lederer) ist regelrecht in einen Skirausch verfallen, wir hatten alle Mühe zu folgen“. Jeweils eine Gruppe macht sich unter der Führung von Ragno Ranner bzw. Harry Kollmitzer zu einer Skitour in der Gegend auf. Während wie gesagt, das Gelände in pistennähe bereits gnadenlos verspurt ist, finden unsere beiden Guides etwas weiter abseits noch perfekte Pulververhältnisse für unsere Skitouren und zeigen damit, dass sie wahre Kenner der Region sind! Gotthart (Unterkreuter) ist wie die anderen Kameraden auch restlos begeistert – „die beste Skitour meines Lebens“ – und feiert wie wir alle entsprechend ausgiebig am Abend in der „Schneggarei“, dem Lokal in dem wir uns zum Abendessen und Tagesausklang einfinden.

Am dritten Tag trübt das Wetter etwas ein, was ein ambitioniertes Tourenvorhaben unserer Skitourenleistungsgruppe Leo, Roland, Hannes, Willi leider nicht unsetzbar macht – aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine 2 Skitourengruppe findet unter der Führung von Harry Kollmitzer nochmals perfekte Tiefschnee-Verhältnisse vor. Der Rest der Truppe wirft sich mehr oder weniger motiviert nochmals ins Pistengetümmel. Gegen Mittag finden wir uns dann alle wieder in Lech zusammen und treten die Rückreise nach Kärnten an.

In Summe verbringen wir ein perfektes Wochenende am Arlberg, führen die gewählte Mission lücklos mit viel Spass und Teamgeist aus. Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben, eine große Empfehlung fürs Skifahren in der „Wiege des Skisports“ und Berg Heil!

Links:

Infos zu Hanni Pedarnig: http://www.alpenverein.at/huetten/ZollnerseeHuette/DE/Home/huettenwirt.php

Link zu Harry Kollmitzer: http://www.lech-guides.at

Link zu Reini Ranner: http://www.ranner.cc

[Bernd Eder]

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