Seilbahnbau-Landesausbildung in KöMau

30.10.2011

Ein wichtiges Kriterium bei einer Bergung ist es, den Retter, je nach Kommando, in die richtige Position zu bringen. So hat unsere Ortsstelle dass bereits durchdachte Seilbahnsystem für den eigenen Bedarf etwas verändert und modernisiert.
Um im Einsatzfall koordiniert und schnell arbeiten zu können, wird in Kötschach Mauthen das gesamte Seilbahnmaterial in einem Rucksack mit sechs herausnehmbaren Elementen  (Modulbauweise) verstaut. Diese Materialelemente  können dann dem Bergretter für den Weitertransport im Gelände übergeben werden.

Dieses durchdachte System wurde am Vormittag 25 Ausbildungsleiter der verschiedensten Ortsstellen aus Kärnten vorgestellt, damit auch sie es in ihrer Ortsstelle aufnehmen können. Der Vorteil dieser Vereinheitlichung ist es, dass bei ortsstellenübergreifende Einsätzen der selbe Ausbildungsstandart zu erwarten ist und eine perfekte Zusammenarbeit bestehen kann.
Etwas frisch, aber ein optimaler Veranstaltungsort für diese Fortbildung war wieder einmal unser Übungsgelände, das Felsentor.

[Klaus Hohenwarter]




Intern. Einsatzübung am „Oberst Gresselsteig“

24.10.2011

Unsere gute Beziehung über die Grenze nach Süden zur benachbarten Ortsstelle „Soccorso Alpino di Forni Avoltri“ wurde mit einer gemeinsamen Übung gefestigt. Die Aufgabenstellung schaute folgend aus:

“Verunfallter Klettersteiggeher am Oberst Gressel Klettersteig. Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung – schonendste Bergung erforderlich.”

Unter der Einsatzleitung von Alexander Gressel erfolgt die Bergung des Verunglückten in drei Stationen.

Bei der ersten Station wird der Verunglückte (diesmal war das Opfer unser Hannes Buchacher) vom Retter Gernold Flaschberger durch versorgen der Wunden und Anlegen einer Halskrause sowie des Rückenkorsetts erstversorgt und mittels Einmannbergetechnik bis zu einem Plateau geborgen. Von diesem wird dann der Verletzte vom italienischen Team in eine Trage verpackt (zweite Station) und bis zum Einstieg des Klettersteiges sicher und schonend transportiert.

Um die verletzte Person nicht über einen schmalen, steinigen Steig schwer und kräfteraubend zu transportieren, wird von der Bergrettung Kötschach Mauthen eine Seilbahn errichtet um einen schonenden Transport zu gewährleisten (dritte Station).

Da die Rettungstechniken der zwei Rettungsorganisationen verschieden sind und das Zusammenarbeiten blind erfolgen muss, kann eine Zusammenarbeit im Fels nur in solchen „Stationen“ erfolgen. Schön zu beobachten ist, dass der Österreichische Bergrettungsdienst moderne Methoden sowie Seilbahn mit viel Technik verwendet. Unsere italienischen Kollegen zeigten ihre Bergung mittels ausgefeilter Seiltechnik nach den traditionellen Bergemethoden der Bergrettung.

Ganz besonders haben uns der Besuch von unserem Landesleiter Otmar Striednig mit Gattin sowie die Filmaufnahmen des ORF durch Redakteur Peter Matha und Kameramann Ing. Gerd Lipicer gefreut. Die Ausstrahlung erfolgt in „Servus – Srečno – Ciao“ am 12.Nov. 2011.

[Klaus „Schurli“ Hohenwarter]

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Bedingte Haft für Tourenpartner

18.10.2011

Der Skitourenwinter steht bevor – bereits jetzt ist es an der Zeit sich vorzubereiten und Sicherheitsthemen durchzugehen. In diesem Zusammenhang haben wir ein interessantes und spannendes Thema gefunden, das schon zu Diskussionen führt während die Skier noch im Keller stehen:

http://salzburg.orf.at/news/stories/2504614/

http://www.bergsteigen.at/de/bericht.aspx?ID=14340

Viel Spass beim Lesen und bei der Einstimmung auf den Skitourenwinter. Soviel ist bereits jetzt klar – Sicherheit auf der Skitour wird auch heuer ein zentrales Thema. Auf das eine positive Skitourensaison vor uns liegt.

[Bernd]




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