Kletterurlaub Sardinien

30.05.2011

Am 13. Mai machten meine Freundin Margret und ich mich von München auf nach Sardinien, um dort eine Woche einen Kletterurlaub zu verbringen. Am ersten Tag sind wird gleich vom Flughafen nach Capo Testa, den nördlichsten Teil der Insel gefahren. Dort sind die Felsen durch Wind und Wasser auf eine magische Weise geformt worden. Anschließend fuhren wir nach Cala Gonone, wo wir die ganze Woche verbrachten. Eine kleine Stadt direkt am Meer mit über 800 Routen in nächster Umgebung. Es handelt sich hierbei um den Golf von Orosei, welcher aus einer Reihe von traumhaften Buchten besteht. In jeder Bucht erwartet einen ein weiser Strand mit kristallklarem Wasser und oftmals sind die Kletterfelsen direkt am Meer. Und so konnten wir einen perfekten Urlaub, kombiniert aus Sport und relaxen, inklusive kulinarischer Köstlichkeiten, genießen.

Ein Dank an meine Freunde (Andy, Heli, Eckart und Simon), welche uns wertvolle Informationen für unseren Aufenthalt auf Sardinien mitgegeben haben.

[Pascal]




Helmut Ortner auf dem Mount Everest

24.05.2011

Helmut Ortner – Bergführer, Hüttenwirt und Bergretter aus unserer Nachbarortsstelle Lesachtal hat den höchsten Berg der Erde im Alleingang und ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen.

Die Ortsstelle Kötschach Mauthen möchte dir, lieber  Helmut, zu diesem gewaltigen Gipfelsieg und der Erfüllung deines Lebenstraumes gratulieren. Näheres wirst du uns wohl auf der Wolayersee Hütte erzählen.

Infos gibt es auf der Seite des Österr. Bergrettungsdienstes oder auf dem Blog bei der Kleinen Zeitung.




Kletterparadies Sardinien

23.05.2011

Cala Gonone an der Ostküste Sardiniens im Golf von Orosei war das Ziel für 5 Gail- bzw. Lesachtaler, um ihren Kletterurlaub Anfang Mai dort zu verbringen.

Die Anreise mit dem PKW nach München, von dort per Flugzeug nach Olbia und dann weiter mit dem Leihauto nach Cala Gonone war eine Angelegenheit von insgesamt knapp 10 Stunden.

Ausgetüftelt hatte das Vorhaben unser Bergfreund Andi Unterluggauer aus St.Lorenzen zusammen mit seinem Freund Heli Unterüberbacher. Beide waren schon etliche Male dort gewesen und kannten sich in der Gegend bestens aus. Irgendwie erfuhr Werner H. davon, der war begeistert, erzählte das Peter L., von dem ich es erfuhr und schon war die Sache beschlossen.

Unser Stützpunkt war eine Ferienwohnung in dem malerischen Hafenstädtchen Cala Gonone. Von hier aus konnte man innerhalb weniger Minuten bis zu etwa einer halben Stunde fantastisch schöne Klettergebiete bequem mit dem Auto erreichen.

Und so bekletterten wir im Laufe der Woche einige dieser wunderschönen Naturklettergärten, so z.B. „La Poltrone“, „Buchi Arta“, „Monte Bonacao“, „Budinetto“ sowie „Cala Fiuli“, um uns auf unser Hauptziel, die Klassikerroute durch die Nordwand der Cala Goloritze vorzubereiten. Diese kühne Felsnadel direkt neben dem Meer gelegen fasziniert jeden Kletterer aber auch jene Badenden, die diese abgelegene Bucht entdecken.

Und die 5 Seillängen der Cala Goloritze haben es auch in sich. Gleichmäßige Schwierigkeiten vom Einstieg bis zum Ausstieg im Bereich 6a bis 6b+ erforderten unsere ganze Konzentration und Nervenstärke. Unsere beiden Vorsteiger Werner und Andi meisterten ihre Sache souverän, wie das Gipfelbild eindrucksvoll beweist. Aus Freude über die gelungene Klettertour stürzten wir uns sogar in das frische Meerwasser der glasklaren Bucht der Cala Goloritze.

Aber auch die Kultur kam nicht zu kurz. Den einzig windigen Tag nutzten wir zu einem Ausflug nach Orgosolo, wo wir die beeindruckenden „Murales“, das sind Wandbilder an den Häusern der Innenstadt, die verschiedene politische Szenen aus der Zeit nach 1968 darstellen, bewunderten.

Danach besuchten wir die größte nuraghenzeitliche Siedlung der Insel „Serra Orrios“ mit seinen bis ins 16. vorchristliche Jahrhundert zurückreichenden Dorfbauresten.

Gewaltig beeindruckend war auch ein Abstecher in die „Grotta di Ispinigoli“, die den größten freistehenden Stalagmiten Europas mit beachtlichen 38 m Höhe beherbergt.

Natürlich waren wir auch lukullischen Genüssen nicht abgeneigt und gönnten uns daher als Belohnung sozusagen nach den kletterintensiven Tagestunden am Abend jeweils ein ausgiebiges Menü. Dazu füllten wir unser verbrauchtes Flüssigkeitsdepot mit dem sardinischen vitamin- und elektrolytgeladenen Rotweinelixier „Cannonau“ wieder auf.

Alles in allem war dieser Kletterurlaub in Sardinien für uns ein absoluter Hit, und jeder von uns hat sich vorgenommen, diese wunderschöne Gegend wieder zu besuchen.
[Salcher E., Lederer P.]




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