BERGretter Nr. 9 druckfrisch

23.12.2009

BERGretter Nr. 9 aus Kärnten




4. Advent einmal anders…..

20.12.2009

Mit einem Doppelschlag geht die Bergrettung Kötschach-Mauthen in die Weihnachtspause. War es am Samstag eine Bergeübung  am Sessellift der Vorheggbahn, wo es galt 20 Schifahrer von verschiedensten Positionen entlang des Liftes zu bergen, so trafen sich die Männer wieder am Sonntag frühmorgens beim Rathaus – bei minus 18 Grad, um die diesjährige Lawinenübung abzuhalten. Die Stimmung war nicht gerade aufgeheizt, aber man war gespannt was sich Einsatzleiter Leo  diesmal für die  Mannschaft ausgedacht hatte. Wie immer war als Erstes die Begrüßung durch den Ortsstellenleiter auf dem Programm – dann erklärte Leo die Unfallsituation bzw. schilderte die Lage des Lawineneinsatzes. Jeder hörte ganz genau zu und wartete gespannt auf die ersten Einsatzbefehle – die kamen auch –  aber nicht in der Form wie es jeder erwartet hatte. Leo informierte Ausbildungsleiter Charly und Ortsstellenleiter Roland darüber, dass sie heute  der Übung nur als Beobachter  bzw. Regisseur beiwohnen dürfen. OK dachten alle, dies war ja nichts Ungewöhnliches und alle warteten geduldig auf den ersten  richtigen Einsatzbefehl, den Leo dann folgend formulierte: „Hier in der Hand habe ich die Koordinaten vom Unfallort – die Mannschaft muss sich jetzt selbst organisieren und den Einsatz abarbeiten“  – sprach’s, setzte sich ins Auto und fuhr Richtung Einsatzort um die Mannschaft beim Arbeiten zu beobachten. Puhh, dies war ja ganz etwas Neues und ein wenig Ratlosigkeit war in den ersten Sekunden zu spüren – dann ging’s aber Schlag auf Schlag. Die Mannschaft bestimmte einen neuen Einsatzleiter für diese Übung,  organisierte Material und Fahrzeuge, kontrollierte  die Koordinaten und musste feststellen, dass es noch schlimmer kam – Leo hatte nämlich die Übung im Hochtal unter dem Rauchkofel Ostgrat ausgewählt – im kältesten „Loch“ dass es in dieser Gegend gab. Die Mannschaft arbeitete  perfekt  auf der Lawine und trotz der sehr tiefen Temperaturen war die Motivation auf sehr hohem Level. Nach getaner Arbeit wurde  noch eine „Manöverkritik“ im Vereinsheim abgehalten, um die erworbenen Erkenntnisse aufzuarbeiten.

DANKE  an die ganze Mannschaft  für die professionelle und schnelle  Arbeit, DANKE  an Leo, Simon und Schurli für die Aufbereitung der Übung und ein spezielles DANKE  an Charly, der durch seine große Einsatzerfahrung  immer wieder gekonnt für  Einsatzstress auf der Lawine sorgte und die Einsatzleitung und Mannschaft  „fast“  verzweifeln lies.

Und die Moral der Geschichte: Wenn du eine gute Basisarbeit machst dann werden Einsätze noch professioneller  abgearbeitet, denn die Mannschaft lernt  als Team Verantwortung zu tragen.

Roland Pranter




Alle Jahre wieder LVS …

19.12.2009

Weches LVS




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