Klettern am Trog- und Rosskofel

11.11.2009

Neuer Kletterführer aus den Karnischen Alpen!

Die Autoren Hannes Pieler, Bergführer aus Kötschach-Mauthen und Ingo Neumann haben einen neuen Kletterführer vom Trog- und Rosskofel herausgebracht.
Im neuen Kletterführer findet man 80 Touren, Plasirtouren, Mischtouren (halb gebohrt), Alpine Klassiker und für Leute die mit einer Seillänge hoch hinauswollen auch zwei Klettergärten in alpiner Umgebung!
Zusätzlich findet man für die Alpintouren auch die Topos zur besseren Orientierung. 

Im Grenzgebiet zu Italien gibt es viel mehr zu Klettern, als die bekannte NO-Kante:-)

Der Führer ist ab sofort in diversen Buchhandlungen und Sportgeschäften in Kärnten oder direkt beim Autor, Hannes Pieler zu beziehen. Kontakt: hannes.pieler@lexer.at , Tel: 0664/4527305

ISBN-Nummer: 978-3-901533-17-4

EIN MUSS FÜR JEDEN KLETTERBEGEISTERTEN!!!!!

Klettern am Trog- und Rosskofel




Fachzeitschrift der Kärntner Bergrettung

08.11.2009

BERGretter Nr. 8 für Kärnten – Fachzeitschrift druckfrisch

Klagenfurt, 28. Oktober 2009 – Dieser Tage wird das Heft Nr. 9 unseres Fachmagazins BERGretter an alle Kärntner Einsatzkräfte und ein darüber hinausgehendes Fachpublikum in Alpinismus, Wirtschaft und Politik mit der Post verschickt. SIE können das druckfrische Werk hier ONLINE als PDF-Download beziehen.

bergretter

ALLE Ausgaben des Kärntner BERGretter




„BERGANDACHT 2009“

04.11.2009

Spiritualitäten auf dem Weg in und über die Berge

Wie alle Jahre um diese Zeit machen sich Bergrettungsmänner unserer Ortsstelle auf den Weg zum Valentintörl im Wolayerseegebiet, um dort am Gedenkstein Kerzen anzuzünden und ein gemeinsames Gebet zu sprechen. Die Namen unserer in den Karnischen verunglückten Bergrettungskameraden auf der Kreuztafel bekommen dann wie jedes Jahr ihre Zuordnung zu ihren Schicksalsweg. Die Gedanken der Bergretter vor Ort sind mit der oft lähmenden Gnadenlosigkeit der Berge zu tiefst beschäftigt. Wie können alpine Schönheit und Bergsteigerleidenschaft oft so dramatisch enden? Ein hoher Preis, das Leben für die Faszination der Bergwelt so zu verlieren.Durch die zahlreichen Bergrettungseinsätze der letzten Jahrzehnte, wo ich mit vielen Tragödien am Berg konfrontiert war, habe ich auch oft an der Sinnhaftigkeit des Bergsteiges gezweifelt, bin aber trotz allem der Sucht „auf`i muaß i” bis heute verfallen.

Der Ruf der Berge, mit der Natur verschmelzen, das einzigartige Abenteuer spüren, das auf Schritt und Tritt die Seele berührt und mich den Berg als Kraft und Inspiration erleben lässt.Auch als Pilger habe ich heuer oftmals den Weg über die Berge gewählt, ob beim traditionellen Vierbergelauf, oder auf dem ältesten Pilgerweg von Österreich, dem „Via Sacra” vom östlichen Ende des Alpenbogens von der Hinterbrühl ca 130 km über viele Berge nach Mariazell, oder in vier Tagen von Sauris nach Maria Luggau und wieder retour (Georg Drumbl war auch dabei und hat sein „Neues Knie” erfolgreich getestet) uvam.

Die Seele scheint danach gereinigt, die Glücksgefühle sind ausgeprägt, Besinnlichkeit ist wieder eingekehrt. Mit diesen Impulsen gestärkt und in Gedenken an meine verstorbenen und abgestürzten Kameraden der Bergrettung und der Alpingendarmerie habe ich in den Tagen um Allerheiligen das Wiegele Kirchlein (Windische Kirche) am Dobratsch erwandert, um dort für unseren heuer verstorbenen Freund Fred Wiegele ein Kerzl anzuzünden, bin zum verschneiten Valentintörl gestiegen, um dort an unsere verunglückten Bergretter Heini Heinricher, Hermann Lederer, Hans Golser und Herbert Wassermann zu gedenken und dann noch hinunter zum Wolayer See gegangen, um dort beim Gedenkstein für die beiden in meiner Gegenwart tödlich abgestürzten Alpingendarmen Obstl. Bernhard Obereder und Peter Salcher ein leises Gebet zu sprechen. Bergandacht, die gefüllt ist von Erinnerungen an die verstorbenen Freunde und Kameraden, mich aber immer wieder gestärkt in die Realität des Alltags zurückführt.

Gelebte Tradition ist das Feuer weitergeben und nicht die Asche zu bewachen.

Lois Ortner





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