GPS Fortbildung 2009

17.11.2009

Wie letztes Jahr gab es auch heuer wieder eine GPS Fortbildung im Rahmen unserer Ortsstelle. Es gab einige Neuerungen, die wir auch in diesem Jahr wieder an den Mann bringen konnten.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, fanden heuer im Vorfeld an zwei Ausbildungsabenden, Theorieeinheiten statt. Eine bezog sich auf die Handhabung des GPS im Gelände und die Andere auf die klassische Kartenkunde mit Bussolenhandgriffen. Bei beiden Veranstaltungen herrschte rege Teilnahme, ganz besonderes Interesse wurde von unseren Altkameraden an den Tag gelegt.

Auf die Theorieeinheiten folgte eine praktische Übung, bei der Aufgaben von beiden Bereichen gefragt waren. Die Aufgabe bestand darin mit einer Karte, einem Fragebogen, einem GPS Gerät und einer Bussole einen Parcour in den Würmlacher Feldern ausfindig zu machen. Der Start und das Ziel befand sich im OEAV Zentrum Mauthen. Von dort aus starteten die dreier Teams in fünf Minuten Abständen.

Der Parcour und die Fragen wurden von allen Teams mit Bravour gelöst. Durch diese Ausbildung ist heuer in unserer Ortsstelle wieder ein entscheidender Punkt in Richtung Orientierung mit GPS gesetzt worden. Trotzdem haben wir in den nächsten Jahren noch einiges an Arbeit zu leisten um dieses Niveau zu halten bzw. es zu verbessern.

Vielen Dank für die rege Teilnahme allen Übenden und auch ein Dankeschön an unseres Kameraden  Heribert Patterer der maßgebend an diesem Projekt beteiligt war.

Interessanter Beitrag zum Thema GPS:  14 GPS-Geräte von Österreichs Lotterien – Sponsoring

[Ing. Simon Wurzer]




„Alpine Erleichterung“

14.11.2009

Nach dem „Faschingskrapfen” am 11.11.2009 habe ich natürlich auf „ noch mehr” Appetit bekommen. Um auch die Schneelage im mittleren Lesachtal zu erkunden, bin ich am Donnerstag dann auf das 2144 m hohe Runseck südlich von Birnbaum gezogen.

Von Nostra bei leichtem Bruchharsch und aufgrund der ansteigenden Temperaturen teils nassen Tiefschnee durch den Hochwald bis zur Nostraalm. In diesem Bereich dann aber deutlich mehr trockener Pulverschnee als tags zuvor am Hohen Bösring.

Ein menschliches Bedürfnis am „gepolsterten Hochsitz” (Plumpsklo) auf der Nostraalm machte mich gottlob etwas leichter, denn die knietiefe, teils bodenlose Spurarbeit bis zum Gipfel war dann trotzdem noch ein harter Brocken für einen „Sologänger”.

Eine ausgedehnte Gipfelrast inmitten einer einzigartigen Alpinarena mit einem 360 Grad Rundblick  ließ mich mit etwas Wehmut noch einmal den sommerlichen „Alpinerlebnisfilm” starten, aber die Abfahrt vom Gipfel und durch die „Pulvermulde” stimmte mich dann voll auf die kommenden Winterfreuden ein.

[Lois Ortner]





„An`spurt is“

13.11.2009

Nach dem Geschenk von Frau Holle zum vergangenen Wochenende war Dienstag der 10.11.2009 für „höhere Aufgaben” reserviert. Als Partner habe ich dafür den angehenden Pensionisten Josef „Kika” Luser angeheuert. Ziel war eine „Schneeerkundungstour” auf den Golzen Tipp in Obertilliach. Der nächtliche Schneefall hat die schon vorpräparierte Piste mit ca 10 cm Pulverschnee vom Feinsten angezuckert. Vor uns hat Andi, der OeAV-Hüttenwirt der Zollnerseehütte,  seine Spur schon Richtung Gipfel gezogen. Der Blick auf den Karnischen Haupkamm und die optimalen Schneeverhältnisse füllten spontan meinen alpinen Terminkalender für die  nächsten Tage, wenn nicht  Wochen. Ein Berg Heil noch mit Andi und dann mit Traumschwüngen über die „pulverisierte” Talabfahrt bis zum Auto beim Kirchplatz’l in Obertilliach.

11.11.2009 -  Faschingsbeginn,

früher denkmalgeschützter Pflichttermin zum Sektvernichten mit der Faschinggilde Kötschach-Mauthen beim Cafe Planner, heute aber, nach dem gestrigen „Anschmecken”, bei Traumwetter solo unterwegs zum tiefverschneiten Hohen Bösring 2324 m, südlich von Obertilliach.

Schon ab dem Talboden hinter dem Biathlon Zentrum bis zum Gipfel  konditionsaufbauende Spurarbeit bei 40-50 cm Pulverschnee. Bei herrlicher Fernsicht mit weit über 100 km dann eine besinnliche Gipfelrast mitten in den tief verschneiten Karnischen, puhhh.

Die anschließende Abfahrt direkt vom Gipfelkreuz bis ins Tal mit nur wenig „Funkenflug” im unverblasenen Pulver war dann mein heuriger „Faschingskrapfen”.

[Lois Ortner]




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