Es gibt 2 Möglichkeiten die schönen Herbsttage zu geniesen – entweder man geht wandern oder man geht klettern. Letzteres war am Sonntag – so glaube ich – eine gute Entscheidung. Im Klettergebiet rund um den Plöckenpass waren die Temperaturen noch sehr angenehm und wir verbrachten den Tag mit ” von unten nach oben und don wieda obseiln”
Infos zum Klettergebiet Plöckenpass unter: www.go-vertical.at
Stefan (Nosti) Obernosterer
Um einmal einen anderen Klettersteig zu erkunden, entschieden wir uns die Porze zu besteigen – denn da gibt es nämlich zwei davon.
Schön locker (denn wir hatten ja nichts verbrochen) starteten wir vom Klapfsee im Obertillacher Tal in Richtung rechte Seite der Porze = in Richtung südwest auf die Porzescharte. Von dort gibt es zwei Möglichkeiten, den Normalanstieg oder den Austria-Steig. Für welchen man sich auch entscheidet, man ist in kurzer Zeit auf der Porze (2599m) wo man die Aussicht nach Obertillach so richtig genießen kann.
Der Abstieg folgte über die linke Seite der Porze = über den südöstlichen Grad bis zum versicherten Steig der zum Tilliacher Joch führt, über die Porzehütte und weiter zum Klapfsee.
Die Klettersteige wurden als mittelschwer bis schwer beschrieben – NO BITTE!
Rückblickend war die Tour „Rechts aufi – hint´n umma – und Links oba” eine schöne erholsame Wanderung.
[Schurli]
Mit dem Ankauf eines Einsatzrucksackes samt Inhalt für jeden aktiven Bergretter unserer Ortsstelle haben wir die Qualität der Einsatzschlagkraft wieder ein wenig nach oben geschraubt. Da diese Investition aus unserer Vereinskasse finanziert werden musste haben wir einige Jahre sehr sparsam gewirtschaften um die relativ hohe Investition zu tätigen, die natürlich jeder in Bergnot geratenen Person zugute kommen sollte. Jeder einzelne Bergretter hat nun Ausrüstung zur Verfügung die nur zu Einsätzen oder Übungen herangezogen wird. In der Vergangenheit war es ja so dass die Bergretter teils mit privater Ausrüstung zu den Einsätzen bzw. zu den Übungen gekommen sind. Der Wert jedes Einsatzrucksackes beläuft sich ca. auf € 600.- und in diesem Zuge möchte ich mich nochmals allen Gönneren, Sponsoren, Förderern und natürlich den zahlreichen Teilnehmern des Valentingletscherlaufes “DANKE” sagen – ohne dieser Unterstützung und Treue zur Bergrettung wäre es wohl sehr schwer solche Investitionen zu tätigen um proffessionelle Arbeit zu leisten.
[Roland Pranter]