Alpe Adria Hundeübung

23.09.2009

Bereits zum zweiten mal durfte Nemo und ich an einer Alpen Adria Hundeübung, von Bergrettungsorganisationen, teilnehmen.

Über Tarvisio weiter nach Kranjska Gora und von dort über gepflasterten Serpentinen ging es hinauf zum Vrsicpass. Pünktlich erreichten  wir um 07:30 Uhr unser Ziel.

Neben den Suchteams aus Italien, Slowenien und uns Kärntnern nahmen heuer auch erstmals Hundeführer aus Kroatien an dieser grenzüberschreitenden Übung teil.

Ein Lob an dieser Stelle an die slowenischen Kollegen, die eine perfekte Übung organisierten.

Das alpine Gelände und die vorgegebene Aufgabenstellung verlangten von Hund und Hundeführer so einiges ab. Aber bei einem geselligen Mittagessen, aus einer Mischung von Slowenisch, Kroatisch, Italienisch, Deutsch, Englisch und Schweinsbraten mit Pivo, waren die Strapazen  der Übung sehr schnell vergessen.

[Eckart Salcher – Hundeführer]





Alpiner Verdauungsschlaf

20.09.2009

Wer hat nach einem üppigen Mahl nicht das Bedürfnis sich zu bewegen oder auch nicht, so nach dem Motto: „Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun“.

Auch ich bevorzuge schon jahrzehntelang, wenn die Zeit es zulässt und die Mittagsmahlzeit gut und üppig war, eher die Ruhe, also das standesgemäße „Nopfatzle“.

Es gibt aber auch noch andere Spezis auf unserem Planeten, die eine Siesta halten so wie ich . So beobachtet und erlebt im alpinen Bereich inmitten Natur pur beim Aufstieg zum Würmlacher Polinik im Rahmen einer Trainingsrunde für die bevorstehende 4 tägige 130 km Wallfahrt von Sauris nach Maria Luggau und retour.

Vermutlich wegen des tempobedingten Sauerstoffmangels schon leicht sehbehindert merke ich erst sehr spät das am Weg liegende „Hindernis“, eine schlafende Kreuzotter.

Das graue Reptil mit schwarzem Zickzackband ist männlichen Art (die Weibchen sind braun mit ebenfalls schwarzem Zickzackband am Rücken) machte  keinen Anstand, mir die letzten Meter des Weges zum Gipfelkreuz freizugeben.

Aufgrund der Körperfülle erkenne ich, dass es sich in hier einem reptilen Verdauungsschlaf handelt. Ich habe noch Zeit, die Kamera aus dem Rucksack zu holen, ehe sich der „Herr“ bequemt, seine „Sonnenterrasse“ cool und gemächlich zu verlassen.

Mein tempobedingtes „Nopfatzle“ habe ich dann erst am Gipfel nachgeholt, ehe ich durch die herrlichen Almwiesen voll mit Königsdisteln im Würmlacher Alpl heimwärts marschierte.

Obwohl Schlangen Fluchttiere sind, werden Menschen bei der Begegnung mit diesen wunderschönen bedrohten Tieren eher zu diesen.

Lois Ortner


 




Alleluja

17.09.2009

Am neuen Oberst Gressel Gedenkweg vom Plöckenpass auf die Cellonschulter und weiter über den Senza Confine auf den Cellon mit Dekan Bernhard Kranebitter der Pfarre Heilige Familie in Lienz unterwegs.

Nach dem Stüdlgrat und einigen luftigen Klettersteigen in den Lienzer Dolomiten und in Nordtirol war es an der Zeit, auch einmal die Klettersteige in meinen heimischen Berge zu besuchen.

So haben wir uns am Freitag den 11.09.2009 den neu errichteten Oberst Gressel Gedenkweg als Zustieg zum Senza Confine auf den Cellon vorgenommen.

Die tolle, luftige Linienführung über betonhartem Kalk, die perfekte technische Ausführung sowie der traumhafte Ausblick auf das Plöckengebiet mit dem Grün- und Cellonsee macht diesen Anstieg zum Topalpinerlebnis.

Voller Begeisterung hat dann Dekan Kranabitter beim Ausstieg dem gelungenen Klettersteig den Segen für alle uns folgenden Begeher und auch für die genialen Erbauer erteilt – Alleluja.

Der Weiterweg über den Senza Confine war natürlich noch eine genussvolle Draufgabe.

Danke an das Errichterteam unter Leitung von Reinhard Ranner und Harry Kollmitzer aber vor allem dem Initiator Obmann Sepp Lederer von der OeAV Sektion Obergailtal/Lesachtal für das gelungene Werk.

Lois Ortner





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