MOF auf der Suche …

30.06.2009

Nach einer Woche Gefangenschaft am Strand, gefoltert mit Meeresfrüchte, Pizza, Nudeln, Eis, Wein usw. konnte sich MOF losreisen und sich wieder ins Gebirge flüchten. Da er niemanden für eine Wanderung motivieren konnte, musst MOF (Mann ohne Freunde) sich alleine auf den Weg machen.
Start und später auch Ziel war die Untere Valentin Alm. Beim Walter noch kurz einen Kaffee, dann machte sich MOF am Sonntag um 10:30 Uhr auf die Suche nach Freunde. Bei sehr drückendem, schwülem Wetter spazierte er über den Theresiensteig bis zum Plöckenpaß und durch den Cellon-Stollen auf die Schulter. Während einer kurzen Rast, entdeckte MOF am Klettersteig- Senza Confini zwei Individuen. – sind das Freunde? – wie ein wildes Tier jagte MOF den Individuen nach, doch diese waren römischer Abstammung. Am Cellon (2241m) zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und so schlug MOF seinen Weg in Richtung Kollinkofel (2742) ein. Von dort konnte er eine tolle Sicht in das schnee-weiße Eiskar bzw. zum saftigen grünen Rauchkofel genießen. Schon fast verzweifelt ohne Freund kämpfte sich MOF in die Marinelli-Hütte, übers schneereiche hohe Gangl zur Wolayer See Hütte, wo er mit Musik und vielen Freunden empfangen wurde – wie zB. ÖBRD-Präsident Reinhold Dörflinger, Landesleiter Otmar Striednig, die Chef-Etage der Generali Holding Vienna AG sowie des ÖAMTC, ÖBRD-Kameraden aus diversen Bundesländern und dem benachbarten Lesachtal sowie Medienvertreter ließen MOF´s Herz aufatmen – da sind sie, die gesuchten Freunde!!
Nach einigen Stunden, gemütlicher Unterhaltung mit seinen Freunden, musst MOF leider den Heimweg antreten. Am Valentintörl traf MOF noch seinen OL Roli und nach einem kurzem Plausch eilte er über das tief verschneite Hochtal bis ins Ziel in die Untere Valentin Alm.

Die Moral von der Geschicht, alleine Wandern ist kein Gedicht!!!!!!!

[Schurli]




Bergrettung in Geldnot

30.06.2009

Link zur Pressemitteilung bitte anklicken!

Pressemeldung der Bundesleitung des Österreichischen Bergrettungsdienstes




Demonstration der……

25.06.2009

…….. Bergrettung Kötschach-Mauthen beim Pfarrfest der Pfarre Heilige Familie in Lienz

Letztes Jahr wurde während der Besteigung des Großglockners über den Stüdlgrat mit dem Dekan Bernhard Kranebitter der Pfarre Heilige Familie in Lienz die Idee geboren, im Paulusjahr 2009, symbolisch für die Flucht des Apostels Paulus aus einem römischen Gefängnis, den Dekan und einige mutige Gläubige vom 42 hohen Kirchturm abzuseilen.

Am Sonntag den 21.06.2009 bei der Herz-Jesu-Feier und dem anschließenden Pfarrfest der Pfarre Heilige Familie in Lienz  wurde dann das Unternehmen „Paulusflucht“ gestartet.

Als Mithelfer für diese externe „Bergrettungsübung“ der Ortsstelle Kötschach-Mauthen konnte ich meinen Bergrettungskollegen Gotthard Unterkreuter, jetzt ein sesshafter Osttiroler in Tristach, sowie als Bodenpersonal Stefan Jost und Burkard Ortner aus Lienz und Tristach gewinnen.

In der Glockenkammer des Kirchturmes wurde eine 35 Meter hohe Abseilstelle eingerichtet und vom Flachdach  der Kirche bauten wir eine ca 30 m lange Canyoning-Seilbahn über den Festplatz .

Das Material wurde uns von der Bergrettung Kötschach-Mauthen und dem Alpincenter Kötschach-Mauthen zur Verfügung gestellt.

Als erster fuhr, unter den Klängen der Eisenbahnerstadtkapelle Lienz, Dekan Bernhard Kranabitter von der Glockenkammer an der Nordseite des Kirchturms in die Tiefe. Hunderte Pfarrfestteilnehmer, darunter auch der pensionierte Bundesheeroberst und Alpinexperte Richard Pettauer, verfolgten die symbolische „Paulusflucht“. 19 weitere mutige Losgewinner folgten der Hohen Geistlichkeit aus der luftigen Höhe.

Die Canyoning-Seilbahn  war der Hit des Festtages. Besonders viele  Kinder und  Jugendliche nützen ihr Losglück beim Paulusquiz und hatten  Spaß an der aufregenden, teils rasanten Talfahrt. Auch  Diakon Thomas Ladner (er wird am 28.06.2009 in Innsbruck zum Priester geweiht) und die Pfarrersköchin Edith warfen sich nach einigen Stoßgebeten mutig in die Tiefe – Alleluja!

Lois Ortner





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