Das war „60 Jahre Polinikgipfelkreuz“

13.09.2010

Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich mehr als 100 BergsteigerInnen am Gipfel des Polinik’s ein. Nach der Begrüßung durch  Ortsstellenleiter Roland Pranter und der Festansprache durch  Ing. Carl Gressel  zelebrierte Generalvikar Dr. Engelbert Guggenberger die heilige Messe. Umrahmt wurde diese von der Trachtenkapelle Mauthen unter Kapellmeister Christian Kurzweil und Obmann Alexander Thalmann. Die Politik – vertreten durch Vzbgm Josef Nussbaumer und Vzbgm Mag. Josef Zoppoth – rundete dieses Jubiläumsfest ab. Unter den vielen Besuchern der Gipfelmesse waren unter anderen auch: OeAV Obmann und Ehrenortsstellenleiter Sepp Lederer, Leiter der Alpinpolizei Heribert Patterer, Stellvertreter der Polizeiinspektion Kötschach Albert Schellander, Vertreter des Kameradschaftsbund Horst Korenjak, „Altkommandant“ der Polizei Kötschach Lois Ortner und noch einer der letzten Erbauer Max Huber bzw. auch er war damals dabei – Arnold „Noldi“ Ortner.

Bedanken möchte sich der Bergrettungsdienst nochmals beim Plöckenbesitzer Ing. Carl Gressel – er hat extra den Almabtrieb um 1 Tag vorverlegt – ein Extra Dankeschön  und beim Wegeobmann Josef Nussbaumer für die Benützung und Auffahrt der Wege an diesem Tage.

Ein aufrichtiges Dankeschön auch an Gerhard Ranner der wie immer den Altar „transportierte“  und für den Blumenschmuck am Gipfelkreuz sorgte.




Einladung zur Gipfelmesse am Polinik

10.09.2010

Die Auffahrtswege von Mauthen bis zur Polinikalm und vom Plöckenhaus bis unter die Spielbodenalm sind  für alle Fahrzeuge offen.

DANKE dem Besitzer Ing. Carl Gressel und dem Verantwortlichen der Weggenossenschaft Josef Nussbaumer




MOF auf der Suche – am Großglockner (3.798)

06.07.2010

Nach einer Woche Gefangenschaft am Strand, gefoltert mit Meeresfrüchte, Pizza, Nudeln, Eis, Wein usw. konnte sich MOF losreisen und sich wieder ins Gebirge flüchten. Da die Suche nach Freunde in den Karnischen Alpen nicht fruchtete, musste MOF (Mann ohne Freund) die Suche in der Glockner Gruppe fortsetzen.

Start der Suche war das Lucknerhaus auf eine Höhe von 1.920m bei einer angenehmen Temperatur von 17°C. Dort gesellte MOF sich zu einer fünf köpfigen Gailtaler Gruppe mit lauter komischen Individuen, die ihn freundlich aufnahmen. Sind das Freunde?

Wie wilde Tiere eilten wir über die Lucknerhütte zur Stüdelhütte, wo wir uns mit einer hervorragenden Suppe stärkten und uns für den Gletscher vorbereiteten.

Der Weg führte weiter über das Ködnitzkees, wo ich ein Lesachtaler-Exemplar Namens Oberluggauer „Tscheltscher“ Hans begrüßen durfte. Nach einem kurzen Plausch mit Hans kämpften wir uns bis zur Adlersruhe vor.

Gezeichnet vom weitem Weg und von der dünnen, sauerstoffarmen Luft, blieben zwei ältere Exemplare der Gruppe an der Erzherzog-Johann-Hütte 3.454m. MOF´s  Suche nach Freunde wurde nun mit einer Vierer Seilschaft bei schönstem Wetter fortgesetzt. Nun endlich alleine am Ziel – der Großglockner 3.798m. Jedoch schlug das Wetter binnen Minuten (Sekunden) um und wir konnten am höchsten Punkt von Österreich ein intensives, aber auch ein lautes Gespräch mit Gott führen – er schenkte uns ein Gewitter. Im Bereich Glockner Scharte mussten wir uns einige Meter abseilen um unter einem Felsvorsprung Schutz vor den Blitzen zu finden. Nach einem 1 ½ Stunden langen Biwak konnten wir den Heimweg bei 10 cm Neuschnee, komplett durchnässt und erkältet antreten. Auf der Adlersruhe wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Hier sind sie – MOF`s Freunde!!!

Am nächsten Morgen schneite es zunächst noch stark, dass aber bald aufhörte. MOF kam mit seinen fünf Gailtaler Freunden am Lucknerhaus trocken und gesund(!) an.

[Schurli]

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