Eine gelungene Feuertaufe

03.05.2012

Gemeindeeinsatzübung in der Marktgemeinde Kirchbach – eine gelungene Feuertaufe

Am 28. April – einen Tag vor unserem Valentin-Gletscherlauf – nehmen wir auf Einladung der FF-Waidegg an der Feuerwehr-Gemeindeeinsatzübung der Marktgemeinde Kirchbach teil. Nachdem wir noch nie zuvor an einer solchen Übung mit der Feuerwehr teilgenommen haben, ist diese Übung unsere “Feuertaufe”.

Die Übungsannahme ist so ausgelegt, dass ein gemeinsamer Einsatz, Bergrettung und Feuerwehr absolut Sinn macht. Es geht um die Bergung beziehungsweise Suche von 2 vermissten Personen im Wald oberhalb von Waidegg. Das Gelände dort ist unwegsam und steil. Während die Feuerwehr mit schweren Atemschutz- (es ist eine Höhle im Wald abzusuchen) und Löschtrupps (es wird ein Flächenbrand im Suchgebiet angenommen) im Einsatz ist, übernehmen wir die Sicherung im steilen Gelände und die Bergung eines aufgefundenen Verletzten. Die Übung verläuft reibungslos und effizient.

Wir hatten in der Vergangenheit bereits einige “reale” Einsätze gemeinsam mit Feuerwehren, die immer ausgezeichnet funktioniert haben. Übungen wie diese tragen dazu bei, dass diese Zusammenarbeit ausgebaut und damit die Einsatzkraft insgesamt gestärkt wird. Wir danken für die Einladung und freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit zur gemeinsamen Übung.

[Eder Bernd]




Sucheinsatz-Übung mit unseren ital. Kollegen

01.12.2011

Letzten Sonntag durften wir bei einer praktischen Übung unserer italienischen Bergrettungskollegen in Timau mitmachen.

Bei dieser Übung handelte es sich um einen Sucheinsatz. Dies ist die häufigste Einsatzart für die Soccorso Alpino Paluzza e Tolmezzo.

Der Ablauf bzw. die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei uns. Das heißt, man hat ein bestimmtes Suchgebiet, teilt dort die Mannschaft auf Sektoren auf und anschließend wird in Suchketten das Gebiet durchforstet. Zur Kontrolle werden die GPS-Daten bei der Einsatzzentrale auf den Computer übertragen, somit ist genau ersichtlich, welche Sektoren bereits durchsucht sind und welche noch nicht.

Die vermisste Person wurde dann in einem Bachbett gefunden und mittels Trage geborgen. So hatten wir auch die Gelegenheit die Bergetechnik unserer Kollegen zu sehen.

Durch diese gemeinsamen Übungen ist es möglich voneinander zu lernen und einen Erfahrungsaustausch zu erleben. Die leichten sprachlichen Barrieren zeigten sich als irrelevant und die Zusammenarbeit funktionierte perfekt.

Anschließend wurden wir noch nach italienischer Manier zum Essen eingeladen. Dafür und für die gute Übung noch ein herzliches Danke.

[Pascal]




Intern. Einsatzübung am “Oberst Gresselsteig”

24.10.2011

Unsere gute Beziehung über die Grenze nach Süden zur benachbarten Ortsstelle „Soccorso Alpino di Forni Avoltri“ wurde mit einer gemeinsamen Übung gefestigt. Die Aufgabenstellung schaute folgend aus:

“Verunfallter Klettersteiggeher am Oberst Gressel Klettersteig. Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung – schonendste Bergung erforderlich.”

Unter der Einsatzleitung von Alexander Gressel erfolgt die Bergung des Verunglückten in drei Stationen.

Bei der ersten Station wird der Verunglückte (diesmal war das Opfer unser Hannes Buchacher) vom Retter Gernold Flaschberger durch versorgen der Wunden und Anlegen einer Halskrause sowie des Rückenkorsetts erstversorgt und mittels Einmannbergetechnik bis zu einem Plateau geborgen. Von diesem wird dann der Verletzte vom italienischen Team in eine Trage verpackt (zweite Station) und bis zum Einstieg des Klettersteiges sicher und schonend transportiert.

Um die verletzte Person nicht über einen schmalen, steinigen Steig schwer und kräfteraubend zu transportieren, wird von der Bergrettung Kötschach Mauthen eine Seilbahn errichtet um einen schonenden Transport zu gewährleisten (dritte Station).

Da die Rettungstechniken der zwei Rettungsorganisationen verschieden sind und das Zusammenarbeiten blind erfolgen muss, kann eine Zusammenarbeit im Fels nur in solchen „Stationen“ erfolgen. Schön zu beobachten ist, dass der Österreichische Bergrettungsdienst moderne Methoden sowie Seilbahn mit viel Technik verwendet. Unsere italienischen Kollegen zeigten ihre Bergung mittels ausgefeilter Seiltechnik nach den traditionellen Bergemethoden der Bergrettung.

Ganz besonders haben uns der Besuch von unserem Landesleiter Otmar Striednig mit Gattin sowie die Filmaufnahmen des ORF durch Redakteur Peter Matha und Kameramann Ing. Gerd Lipicer gefreut. Die Ausstrahlung erfolgt in „Servus – Srečno – Ciao” am 12.Nov. 2011.

[Klaus "Schurli" Hohenwarter]

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