Ausbildung der Suchhunde 2013

08.04.2013

Insgesamt 35 Teilnehmer haben heuer am Lawinenhundekurs in Innerkrems teilgenommen, die in 4 Gruppen aufgeteilt waren.
Es kamen auch Hundeführer aus Kroatien, Südtirol, Italien, Tirol und der Steiermark.
2 Suchfelder wurden uns mittels Pistengeräten von den Bergbahnen zur Verfügung gestellt. Eines im Tal und eines aud der Blutigen Alm – Zustieg mit TourenSki oder mit dem Sessellift.
Die A-Kurs Teilnehmer – Leo, Manfred und ich haben die meisten Übungen im Tal gemacht, wobei wir auch zweimal auf der Blutigen Alm unsere Hunde loslassen durften.
Am Abend wurden immer Fortbildungen und Vorträge gehalten (Erste Hilfe,Lawinenkunde,Tierarzt,…)
Es war ein sehr interessanter und anspruchsvoller Kurs der den Teilnehmern gut gefiel.
[Kurt Kristler]

 




Tourenwochenende

17.03.2013

Sextner Stein (2.539 m)

Dieses Tourenwochenende führte uns nach Sexten. Alle freuten sich bereits auf die wunderbare Kulisse der Sextner Dolomiten. Doch leider meinte es diesmal der Wettergott nicht gut mit uns.

Trotzdem starteten wir am Parkpark beim Dolomitenhof und gingen taleinwärts bis zur Talschlußhütte. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf.

Die eine Gruppe entschied durch das Bacherntal in Richtung Oberbachernspitze zu gehen und die zweite Gruppe ging durch das Altensteintal in Richtung Drei Zinnenhütte.

Wir, die zweite Gruppe, folgten nun der Spur die meistens entlang des Sommerweges durch das Tal führt. Während des Aufstieges blickte kurzfristig die Sonne durch die Wolken und die Stimmung stieg. Doch dieser Umstand sollte sich schnell ändern und es begann zu schneien. Auf der weitläufigen Böden-Alpe konnten wir den Toblacher Knoten ausmachen. Und so fiel die Entscheidung den Sextner Stein zu besteigen.

Am Sextner Stein angelangt wurde uns leider der sonst so fantastische Blick von hereinhängenden Wolken und Schneefall verwehrt. Kein Drei Zinnen Blick, keine Schusterplatten . . . einfach nicht´s.

Aufgrund der schlechten Sicht entschlossen wir uns entlang der Aufstiegsspur abzufahren. Trotzdem ist es uns gelungen ein paar gut zu fahrende Hänge zu finden. Besonders im letzten Drittel der Tour, der Schneefall ging schon in Regen über, wurden die besten Schwünge absolviert.

Im Großen und Ganzen eine unschwierige Skitour die bei schönen Wetterbindungen eine großartige Dolomitenlandschaft präsentieren kann.
[Richi]

Östliche Oberbachernspitze (2.675m)

Diese Schitour führt durch die eindrucksvollste Dolomitenlandschaft. Leider konnten wir sie, durch das schlechte Wetter, nicht so genießen :-( .

Der Aufstieg durch das Bacherntal ist im oberen Teil eng, erweitert sich dann aber wieder. Östlich, neben der Zsigmony-Comici Hütte vorbei über schönes Schigelände. In den letzten hundert Metern sind einige Felsabbrüche zu umgehen, damit man den steilen Gipfelhang erreicht.
[Schurli]




Praxisschulung in Schnee- und Lawinenkunde

28.01.2013

Vierzehn begeisterte Schitourengeher, großteils nicht so erfahren, trafen sich im Rahmen der Alpenvereinsveranstaltung zu einer lehrreichen Tour. Ein sagenhaft schönes Wetter wurde von den unterschiedlichen Wetterseiten im Internet prognostiziert.

Kopien vom aktuellen Lawinenlagebericht des Lawinenwarndienstes Kärnten wurden beim Auto ausgeteilt und erklärt. Die Durchsicht des aktuellen Lawinenlageberichts sollte vor jeder Schitour ein absolutes Muss sein.

Die Schnee- und Wettersituation der letzten Tage hat uns zum Entschluss kommen lassen, als Ziel das Steinrastl in der Nähe von Untertilliach im Lesachtal zu wählen. Der Weg führte uns über einen Forstweg bis hinauf zu einigen Hütten, von dort aus über sanfte Almböden in Richtung Norden bis zum höchsten Punkt dieser Anhöhe.

Beim Ausgangspunkt wurde zuerst der LVS-Check erklärt, dieser ist vor jedem Abmarsch zu einer Schitour unerlässlich! Im Zuge des Aufstieges wurden sichtbare Windzeichen besprochen. Einen weiteren Aufschluss über die akute Situation gaben noch die mit freiem Auge leicht erkennbaren Selbstauslösungen auf der Schattseite in den steileren Hängen. Zwei Rucksäcke mit LVS-Gerät wurden dann noch vergraben und jeder hatte die Möglichkeit, eine Suche danach zu starten und auch zu Probieren, wie es sich beim Sondieren anfühlt, wenn man auf einen Körper stößt. Danach wurde noch ein Schneeprofil gemacht, das aufgrund seines Schichtenaufbaues aufschlussreich zu erklären war. Die Schwachstellen waren schön ersichtlich und ein kleiner Rutschblockversuch bestätigte die zuvor erklärten Interpretationen.

Oben angekommen, eröffnete uns ein traumhafter Ausblick über die Karnische Bergwelt bis hin zu den Lienzer Dolomiten.

Im unteren Teil, wo der Wind fast keinen Einfluss genommen hatte, wurden wir bei der Abfahrt mit wunderbarem Pulverschnee belohnt.

Stefan Obernosterer / Alexander Gressel




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