Wintereinsatzübung 2019

25.02.2019

Wintereinsatzübung vom Samstag, 23. Februar 2019

Alarmierung gegen 13.00 Uhr!

Laut ersten Angaben werden drei Urlauber vermisst, welche sich samstags Früh auf eine Skitour begeben haben! Die Wintersportler wollten sich am späten Vormittag beim Hotel zurückmelden. Nachdem die Gäste auch um die Mittagszeit nicht zurückgekehrt waren, schlug der Hotelbetreiber Alarm.

An der Ortsstelle eingetroffen wurden wir informiert, dass die vermissten Personen im Bereich Bischof-Alm / Kleiner Trieb vermutet werden. Ein Lawinenunfall wird von uns in Erwägung gezogen. Wir bereiten unser Einsatzmaterial und die Fahrzeuge vor und machen uns auf den Weg Richtung Einsatzort.

So lautet zum Glück nur die Annahme für unsere Wintereinsatzübung! Eine Situation, mit welcher wir auch bei Einsätzen konfrontiert sind.

Mit unseren Fahrzeugen gelangen wir bis auf die Untere Bischofalm. Von dort an geht es mit den Schi weiter. Das gesamte Einsatzmaterial wird von uns geschultert und zum Unfallort getragen. Nach knapp 25 Minuten erkennen wir einen Lawinenkegel und Anzeichen, dass sich darunter verschüttete Personen befinden.

Unser Einsatzleiter Alex Gressel koordiniert daraufhin unsere Vorgangsweise und lässt zuerst unseren Hundeführer auf die Lawine. Weitere Suchtrupps begeben sich mit LVS-Gerät auf die Verschüttetensuche! Bei unwegsamem Gelände und Tiefen von bis zu zwei Meter schaffen wir es in knapp zwanzig Minuten, alle drei Personen zu bergen, erstzuversorgen, zu stabilisieren und mittels Universaltrage zu den Rettungsfahrzeugen abzutransportieren. Im Übungseinsatz standen einundzwanzig Bergretter, davon ein Hundeführer.

Im anschließenden Stationsbetrieb übten und besprachen wir nochmals im Detail die LVS-Suche, das Sondieren von Verschütteten und die Erstversorgung von Verschütteten!

Gratulation an die gesamte Mannschaft für die perfekt abgearbeitete Übung!

 




Übungstag am Seil

28.10.2018

Am 27.10. findet eine kombinierte Liftberge- und Seilbahnausbildung statt. Wir schaffen es die lange Schönwetterperiode diesen Herbst abzuwarten und rücken bei strömendem Regen in Richtung Nassfeld aus. Dort empfangen uns Wolfi Mörtl und sein Kollege zur Liftbergeübung am neuen Sessellift in Rudnig. Wir werden sehr fachmännisch durch das Bergesystem geführt, diskutieren einzelne Situationen, die in der Anwendung auftreten können, und haben Zeit, Detailfragen ausführlich zu klären – all das geschützt in der Betriebshalle, eine Übung im Freien ist bei anhaltendem Regenguss unrealistisch.

Nach Übungsende am Nassfeld geht es nach Tröpolach, wo wir in der Talstation indoor sehr gute Möglichkeiten zur Übung der neuesten Seilbahntechniken vorfinden. Wir seilen „quer“ und „V“, erörtern dabei die jeweiligen Systeme und kommen dabei ganz nebenbei zum Schluss, dass das System, das wir in unserer Ortsstelle entwickelt haben und verwenden in den meisten Situationen gut passt und wir dieses daher auch weiter üben werden.

Als wir am frühen Nachmittag zum Ende der Übung kommen regnet es noch immer heftig und im Wetterbericht ist noch mehr Regen vorhergesagt – damit ist der schöne Herbst wohl endgültig vorüberi. Im Übungsausklang ist schon von ersten Skitouren die Rede – der nächste Winter kommt bestimmt und wir sind wie immer gut vorbereitet.

Berg Heil, Eure Bergrettung

[Bernd]




Ausflug zum Dachstein

17.09.2018

Am 15. und 16. September 2018 rücken wir aus, um ein für viele von uns neues Klettergebiet – den Dachstein – zu erkunden, unsere Perspektive zu erweitern, was bei diesen Traumbergen ein Leichtes ist, und zu lernen uns schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten einzustellen – kennen wir unser Einsatzgebiet schließlich schon aus dem FF. Wir, das sind 10 Mann hoch von unserer Ortsstelle und ein kleiner Nachtrupp von 3 Leuten, der zuvor auf einer Landeskoordinierung noch unser umfassendes Wissen zum Thema Seilbahnbau weitergibt und ergänzt.

Schnell wird klar, dass wir uns in einem rundum klassischen Klettergebiet befinden, in dem wir auf lange Kletterrouten und Klettersteige treffen, die einen guten Überblick am Berg voraussetzen, Kondition brauchen und die Anwendung der gesamten Palette unseres Wissens am Fels erfordern. Dies tut bei auch immer besser werdendem Wetter unserer guten Laune keinen Abbruch und motiviert uns im Gegenteil zu Höchstleistungen, sodass am Ende eine beachtliche Zahl von Klettersteig-Metern (jedenfalls über 1.000 durch die Begehung eines langen Südwandklettersteigs) und zahlreiche, auch knackige Kletterrouten in unsern Tourenbüchern stehen.

Die Bilder sprechen für sich und über das eine oder andere Detail des Ausflug erzählen wir nur auf Einladung. Danke den Initiatoren für die Idee und allen Kollegen für die gute Gemeinschaft und Gesellschaft am Ausflug, der definitiv eine Bereicherung für uns alle war.

[Bernd Eder]




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