Eine realitätsnahe Alarmübung

10.08.2010

Mittels SMS wurden wir am Freitag den 06.08.2010 zur Alarmeinsatzübung einberufen:

Einsatzort Würmlach Bereich Dollingstaße-Müllnergraben. GPS N46°39.247’ und E013°01.028’. Holzarbeiter von steilen Graben zu bergen. Oberschenkelbruch mit Verdacht auf Wirbelverletzung. Hubschrauberbergung unmöglich.

Auf Grund dieser Einsatzmeldung fährt  Einsatzleiter Alexander Gressel  mit  14 Bergretter  zum angegebenen  Einsatzort, wo er kurz die Situation abcheckt und dann  geschickt sein Rettungspersonal einsetzt.

Meine Aufgabe war es zusammen mit unseren zwei Sanitätern Gernold Flaschberger und Martin Lagger dem  Verletzten die Erstversorgung zu leisten. Die Schwierigkeit war es, den Verunfallten auf Grund seines Oberschenkelbruches und Wirbelverletzung  vom  Wurzstock zu bringen, ihn dann in die  UT 2000 zu verpacken und für den Abtransport vorzubereiten.

Ein zweites Team war für den Bau der Seilbahn zuständig. Es wurden zwei natürliche Standplätze (Bäume) gewählt und eine 50 Meter lange Seilbahn hergerichtet. Über die Seilbahn wurde dann der Retter, Herwig „Pogo“ Winkler zum Verletzten in den Graben abgelassen.

Eine wahre Materialschlacht!

Der Retter samt „Verletzten“  wurde dann mittels Mannschaftszug aus ca. 30m Tiefe über die Seilbahn auf sicheren Boden abgesetzt.

Als Resümee bei dieser sehr realitätsnahen Einsatzübung ist wohl zu erwähnen, dass die Übung optimal abgelaufen ist und alle Kameraden sehr aktiv und sicherheitsbewusst gearbeitet haben.

[Klaus "Schurli" Hohenwarter]




„Bein- und Wirbelverletzung” …….

18.07.2010

…….nach Sturz im Klettersteig  -  so lautete die Übungsannahme bei unserer Alarmübung am vergangenen Freitag.

Per SMS erfolgte die Alarmierung um 18.00 Uhr und schon wenige Minuten später trafen 11 Mann einsatzbereit bei der Ortsstelle ein. Rasch war das nötige Einsatzmaterial im Einsatzfahrzeug verladen und es ging in Richtung Plöckenpass, wo sofort der Aufstieg zum Unfallort erfolgte – Steilstelle im Klettersteig „Oberst Gressel Gedenkweg“ in ungefähr 150 Metern Höhe.
Unter der Einsatzleitung von Leo Jost wurde nach sofortiger Erstversorgung des Verletzten die Bergung mit UT und Vakuummatratze eingeleitet.
Erste Hilfe,  Standplatzbau,  passives Abseilen von Retter mit Verletztem samt Seilverlängerung und Abtransport des Verletzten in unwegsamem Gelände waren bei dieser Bergeübung die Schwerpunkte.
Realistische Begebenheiten und die Luft unter den Füßen ließen nur eine ernsthafte Umsetzung der Aufgaben zu – eine sehr gelungene Übung!

Alexander Gressel





Grenzübergreifende Zusammenarbeit…

28.06.2010

…….und Kameradschaft

Um voneinander zu lernen, die grenzüberschreitende Arbeit zu fördern und die Freundschaft mit unseren italienischen Nachbarn zu leben, gibt es bereits traditionell jährlich eine gemeinsame Übung mit der “Soccorso Alpino di Forni Avoltri” – Gruppe Paluzza.

Leider erlaubte es das Wetter beim vereinbarten Termin am letzten Samstag nicht, die gemeinsame Übung im felsigen Gelände bei der Collinaalm stattfinden zu lassen.

So entschloss man sich kurzfristig, diverse Bergungstechniken für den organisierten Einsatz, wie auch für die Kameradenrettung in einer Halle direkt in Sutrio zu üben.

Im Anschluss tauschte man noch unterschiedliche Erfahrungen bei einer sensationellen, italienischen Jause aus. An dieser Stelle sei dem “Capo” Alvise mit seiner Mannschaft für die gute Zusammenarbeit und die Aufwartungen gedankt.

Alexander Gressel





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