Ausflug zum Dachstein

17.09.2018

Am 15. und 16. September 2018 rücken wir aus, um ein für viele von uns neues Klettergebiet – den Dachstein – zu erkunden, unsere Perspektive zu erweitern, was bei diesen Traumbergen ein Leichtes ist, und zu lernen uns schnell und flexibel auf neue Gegebenheiten einzustellen – kennen wir unser Einsatzgebiet schließlich schon aus dem FF. Wir, das sind 10 Mann hoch von unserer Ortsstelle und ein kleiner Nachtrupp von 3 Leuten, der zuvor auf einer Landeskoordinierung noch unser umfassendes Wissen zum Thema Seilbahnbau weitergibt und ergänzt.

Schnell wird klar, dass wir uns in einem rundum klassischen Klettergebiet befinden, in dem wir auf lange Kletterrouten und Klettersteige treffen, die einen guten Überblick am Berg voraussetzen, Kondition brauchen und die Anwendung der gesamten Palette unseres Wissens am Fels erfordern. Dies tut bei auch immer besser werdendem Wetter unserer guten Laune keinen Abbruch und motiviert uns im Gegenteil zu Höchstleistungen, sodass am Ende eine beachtliche Zahl von Klettersteig-Metern (jedenfalls über 1.000 durch die Begehung eines langen Südwandklettersteigs) und zahlreiche, auch knackige Kletterrouten in unsern Tourenbüchern stehen.

Die Bilder sprechen für sich und über das eine oder andere Detail des Ausflug erzählen wir nur auf Einladung. Danke den Initiatoren für die Idee und allen Kollegen für die gute Gemeinschaft und Gesellschaft am Ausflug, der definitiv eine Bereicherung für uns alle war.

[Bernd Eder]




Sommereinsatzübung 2018

22.07.2018

Am 21. Juli 2018 findet unsere heurige Sommereinsatzübung am Plöckenpass statt. Als wir um 7 Uhr morgens unsere Einsatzbesprechung beim Rathaus haben, gießt es in Strömen und wir sind uns nicht sicher ob unser Einsatzleiter für den Tag, Alex Gressel, mit den Worten „Jungs, lassen wir es gut sein“ oder „Einsatzwetter, gehen wir es an!“ eröffnen wird. Es wird Zweiteres und schon einige Minuten später finden wir uns im Einsatzfahrzeug Richtung Pass. Dort angekommen schultern wir die Einsatzausrüstung und machen uns auf den Weg in Richtung Cellon-Schulter, dem vermeintlichen Unfallort. Als wir dort ankommen, hat der Regen, der uns noch über weite Strecken des Aufstiegs begleitet hat, bereits aufgehört und es hat aufgelockert. Im weiteren Tagesverlauf sollte uns sogar von Zeit zu Zeit die Sonne beehren.

Die Übung an sich ist heikel – die Bergung des Verletzten (in der Einsatzannahme auf dem glatten Felsen ausgerutscht und vom Steig in unwegsames Gelände gestürzt und dort mit Kopfverletzungen bewusstlos liegen geblieben) gestaltet sich am nassen Untergrund schwierig und erfordert volle Konzentration. Der Bergung zurück auf den Steig folgt der Abtransport mittels UTG (Unfalltrage), die am Steig erstmals auf einem Rad geführt wird, was sich als durchaus gewöhnungsbedürftig erweist – im steilen Gelände auf den Abschneidern zum Wanderweg sogar als unpraktikabel. Die gesamte Mannschaft ist bis zum Übungsende kurz vor dem Parkplatz am Plöcken voll eingespannt.

In der gleich dem Übungsende folgenden Nachbesprechung wird die Übung nochmals durchlaufen und ein durchwegs positives Fazit gezogen. Einsatzleiter und Ortsstellenleiter geben aber auch konstruktive Verbesserungsverschläge zu Abläufen an die Mannschaft weiter und es wird beschlossen im Setup des grundsätzlich gerade adaptierten Standards für Abseilstände wieder kleinere Änderungen vorzunehmen. Solche Vorschläge und Änderungen zeigen wie wichtig es ist, regelmäßig auch unter Einsatzbedingungen und im Gelände zu trainieren. Die „erweiterte Übungsnachbesprechung“ findet bei Lamprechtbauern statt bevor wir gegen 14 Uhr gesammelt wieder einrücken und auf einen gelungenen Übungstag zurückblicken können.

[Bernd Eder]




VGL 2018 – Voll Gut geLaufen

29.04.2018

Am 28.4.2018 geht bei ausgezeichneten Schneeverhältnissen und Kaiserwetter die 48. Ausgabe des Valentin Gletscher-Lauf (VGL) über die Bühne. Nach einem langen, harten Winter setzen wir damit wohl für viele einen würdigen Schlusspunkt hinter eine schöne Skitourensaison.

Die Vorbereitung für den Gletscher-Lauf beginnt wie üblich schon Wochen vor dem großen Tag mit der entsprechenden Werbung für die Veranstaltung, geht dann über die Vorbesprechung und Einteilung eine Woche vor dem Lauf, laufenden Updates während der Woche vor dem Rennen und dem Zeltaufbau am Vorabend hin auf den großen Tag.

Wie der Tag des Gletscher-Laufes selbst verläuft ist und bleibt immer eine Überraschung. Selbst bei der besten Vorbereitung lassen sich zum Beispiel Wetter, Schneeverhältnisse und die Zahl der Teilnehmer niemals genau einschätzen geschweige denn beeinflussen (und das ist gut so). Umso schöner ist es dann, wenn – wie heuer – der Schnee perfekt und das Wetter schön sind und viele, motivierte Teilnehmer am Start stehen.

Wir verzeichnen mit mehr als 160 Teams auf einer lückenlosen Schneedecke – unserem „White Carpet“ – ein sehr starkes Starterfeld. Der Lauf geht unfallfrei über die Bühne und im Zielbereich herrscht ausgelassene Stimmung. Der Sieg geht in der Gästeklasse geht heuer an 2 exakt zeitgleiche Teams – „die höchste technische Disziplin“ und „die Gundersheimer – in der Klasse der Einsatz- und Rettungsorganisationen holt das Team „Kolbnitz 2“ den Sieg.

In Summe ist dem gesamten Organisationskomitee ein herzliches Dankeschön für die erfolgreiche Austragung des 48. Valentingletscherlaufes auszusprechen – ihr habt wieder einen tollen Bewerb auf die Beine gestellt, danke! Natürlich gebührt unser Dank auch den vielen großzügigen Gönnern und Sponsoren unserer Veranstaltung, die uns hoffentlich auch im nächsten Jahr die Treue halten.

Nicht zuletzt sind es aber vor allen die vielen Fans, die den Valentingletscherlauf alljährlich zu einer unverwechselbaren, stimmungsvollen Veranstaltung machen. Wir bedanken uns bei ihnen mit einem kräftigen „Berg Heil” für die Sommersaison und freuen uns schon auf ein Wiedersehen zum Gletscherlauf 2019.

Eure Bergrettung Kötschach Mauthen

Fotogalerie Event-Gucker: https://www.event-gucker.at/7277612/valentin-gletscherlauf-2018?l=de

Die Ergebnislisten vom VGL 2018:




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