Sommereinsatzübung 2018

22.07.2018

Am 21. Juli 2018 findet unsere heurige Sommereinsatzübung am Plöckenpass statt. Als wir um 7 Uhr morgens unsere Einsatzbesprechung beim Rathaus haben, gießt es in Strömen und wir sind uns nicht sicher ob unser Einsatzleiter für den Tag, Alex Gressel, mit den Worten „Jungs, lassen wir es gut sein“ oder „Einsatzwetter, gehen wir es an!“ eröffnen wird. Es wird Zweiteres und schon einige Minuten später finden wir uns im Einsatzfahrzeug Richtung Pass. Dort angekommen schultern wir die Einsatzausrüstung und machen uns auf den Weg in Richtung Cellon-Schulter, dem vermeintlichen Unfallort. Als wir dort ankommen, hat der Regen, der uns noch über weite Strecken des Aufstiegs begleitet hat, bereits aufgehört und es hat aufgelockert. Im weiteren Tagesverlauf sollte uns sogar von Zeit zu Zeit die Sonne beehren.

Die Übung an sich ist heikel – die Bergung des Verletzten (in der Einsatzannahme auf dem glatten Felsen ausgerutscht und vom Steig in unwegsames Gelände gestürzt und dort mit Kopfverletzungen bewusstlos liegen geblieben) gestaltet sich am nassen Untergrund schwierig und erfordert volle Konzentration. Der Bergung zurück auf den Steig folgt der Abtransport mittels UTG (Unfalltrage), die am Steig erstmals auf einem Rad geführt wird, was sich als durchaus gewöhnungsbedürftig erweist – im steilen Gelände auf den Abschneidern zum Wanderweg sogar als unpraktikabel. Die gesamte Mannschaft ist bis zum Übungsende kurz vor dem Parkplatz am Plöcken voll eingespannt.

In der gleich dem Übungsende folgenden Nachbesprechung wird die Übung nochmals durchlaufen und ein durchwegs positives Fazit gezogen. Einsatzleiter und Ortsstellenleiter geben aber auch konstruktive Verbesserungsverschläge zu Abläufen an die Mannschaft weiter und es wird beschlossen im Setup des grundsätzlich gerade adaptierten Standards für Abseilstände wieder kleinere Änderungen vorzunehmen. Solche Vorschläge und Änderungen zeigen wie wichtig es ist, regelmäßig auch unter Einsatzbedingungen und im Gelände zu trainieren. Die „erweiterte Übungsnachbesprechung“ findet bei Lamprechtbauern statt bevor wir gegen 14 Uhr gesammelt wieder einrücken und auf einen gelungenen Übungstag zurückblicken können.

[Bernd Eder]



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