Wintereinsatzübung 2011/2012

07.01.2012

Am 6. Jänner findet bei klassischem Einsatzwetter die Wintereinsatzübung 2011/2012 statt. Eine herausforderende Übung, die die Einsatztruppe letztlich mit Erfolg meistert, die aber auch zeigt, dass Lawineneinsätze höchste Ansprüche an einen Einsatzleiter und die Mannschaft stellen – speziell bei „Einsatzwetter“.

Wir starten am frühen Morgen vom Rathaus Kötschach in Richtung Plöckenhaus um in weiterer Folge zum Einsatzort, der Oberen Spielbodenalm, aufzusteigen. Dort angekommen, wartet auf die Einsatzleiter Günther Schmid und Herwig „Pogo“ Winkler und ihre Teams ein Unfallszenario mit einer Mehrfachverschüttung in 2 Lawinenkegeln. In knapp 15 Minuten ist die erste verschüttete Person von unserem Lawinenhund „Nemo“ (geführt von Eckart Salcher) gefunden und geborgen. Weitere 3 Verschüttete werden rasch mittels Pieps-Ortung gefunden, die Ortung und Bergung von 2 Lawinenopfern ohne Pieps durch Sondieren des Lawinenkegels dauert etwas mehr als 1 Stunde und markiert das Ende unserer Übung.

Die gesamte Übung findet bei äußerst widerigen Witterungsverhältnissen statt – heftiger Wind und eisige Kälte machen die Übung zu einer echten Herausforderung und bringen die mehr als 20 Mann starke Einsatztruppe ans Limit.

Im Rahmen der intensiven Nachbesprechung im Gasthof „Lamprechtbauer“ werden die Erkenntnisse aus der Übung nachbesprochen, Lehren gezogen und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. In Summe zeigen sich Einsatzleiter und Ausbildungsleiter des Vereins zufrieden, auch wenn einige Punkte im Wintereinsatz deziert und zu verbessern und zu üben sind.

[Bernd]



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