Intern. Einsatzübung am „Oberst Gresselsteig“

24.10.2011

Unsere gute Beziehung über die Grenze nach Süden zur benachbarten Ortsstelle „Soccorso Alpino di Forni Avoltri“ wurde mit einer gemeinsamen Übung gefestigt. Die Aufgabenstellung schaute folgend aus:

“Verunfallter Klettersteiggeher am Oberst Gressel Klettersteig. Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung – schonendste Bergung erforderlich.”

Unter der Einsatzleitung von Alexander Gressel erfolgt die Bergung des Verunglückten in drei Stationen.

Bei der ersten Station wird der Verunglückte (diesmal war das Opfer unser Hannes Buchacher) vom Retter Gernold Flaschberger durch versorgen der Wunden und Anlegen einer Halskrause sowie des Rückenkorsetts erstversorgt und mittels Einmannbergetechnik bis zu einem Plateau geborgen. Von diesem wird dann der Verletzte vom italienischen Team in eine Trage verpackt (zweite Station) und bis zum Einstieg des Klettersteiges sicher und schonend transportiert.

Um die verletzte Person nicht über einen schmalen, steinigen Steig schwer und kräfteraubend zu transportieren, wird von der Bergrettung Kötschach Mauthen eine Seilbahn errichtet um einen schonenden Transport zu gewährleisten (dritte Station).

Da die Rettungstechniken der zwei Rettungsorganisationen verschieden sind und das Zusammenarbeiten blind erfolgen muss, kann eine Zusammenarbeit im Fels nur in solchen „Stationen“ erfolgen. Schön zu beobachten ist, dass der Österreichische Bergrettungsdienst moderne Methoden sowie Seilbahn mit viel Technik verwendet. Unsere italienischen Kollegen zeigten ihre Bergung mittels ausgefeilter Seiltechnik nach den traditionellen Bergemethoden der Bergrettung.

Ganz besonders haben uns der Besuch von unserem Landesleiter Otmar Striednig mit Gattin sowie die Filmaufnahmen des ORF durch Redakteur Peter Matha und Kameramann Ing. Gerd Lipicer gefreut. Die Ausstrahlung erfolgt in „Servus – Srečno – Ciao“ am 12.Nov. 2011.

[Klaus „Schurli“ Hohenwarter]

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